Im Meer der Gefühle (Tina)
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Originaltitel: Sea of Lost Love Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3-426-50060-6 Erscheinungsdatum: September 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Der Vater der schönen und eigenwilligen Celestria verschwindet in Cornwall spurlos. Trotz des Abschiedsbriefes glaubt sie nicht an einen Selbstmord ihres Vaters. Celestrias Suche führt sie schließlich in ein Kloster nach Süditalien. Dort stößt sie nicht nur auf ein Familiengeheimnis, sondern findet auch ihre große Liebe...
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Da der Klappentext schon einiges verrät, möchte nur ich paar Ergänzungen aufzählen:
Monty Robert Montague ist der Vater von Celestria. Er ist ein Geschäftsmann, der immer viel unterwegs ist und bei allen beliebt ist, besonders bei den Frauen. Nach einer Familienfeier verschwindet er spurlos und das ist der Beginn einiger tragischer Ereignisse…
Celestria ist einundzwanzig als ihr Vater Monty spurlos verschwindet. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit muss sie schnell feststellen, dass diese nicht immer angenehm ist.
Pater Dalgliesh ist der Geistliche der immer die Familie Montague auf Pendrift Hall dem Familiensitz besucht. Vor allem aber hilft er Celstrias Mutter, Pamela, über den Verlust hinweg zukommen und bei ihrer Suche nach Gott....
Hamish McCloud ist Witwer und der Mann der Celestria wirklich leiden kann (siehe Klappentext). Ihn und Monty Montague verbindet ein Geheimnis.
Trotz der eigentlich gewünschten Abneigung entwickelt Hamish Gefühle für Celestria, die seiner Meinung nach nicht sein dürften…
„Im Meer der Gefühle“ bietet dem Leser Spannung, Romantik pur und einen kleinen Krimi-Plot. Mir persönlich hat diese Mischung sehr gut gefallen.
Das Buch ist wie ein Puzzle; zuerst finde man den Rand, bzw. die Oberfläche eines großen Geheimisses und je weiter man liest, desto mehr Abgründe tun sich auf. Und niemand und nichts scheint mehr das zu sein was er oder sie vorgibt.
Celestria deckt bei ihrer Suche einige dunkle Seiten in der Biographie ihres Vaters auf und obwohl es sie schockiert gräbt sie weiter, denn sie will endlich die gesamte Wahrheit erfahren - sei sie auch noch so schmerzhaft.
Ganz ehrlich: Celestria ist eigentlich eine verwöhnte Zicke, die immer alles bekommt was sie will und manchmal wollte ich sie einfach nur schütteln. Aber plötzlich ändert sich ihr Leben von Grund auf; alles ist anders und sie muss erwachsen werden. Dann wollte ich sie eigentlich nur noch in den Arm nehmen und trösten.
Ähnlich wie es mir mit Celestria erging, erging es mit auch mit anderen Figuren, die so falsch gespielt haben, dass man einfach keine Sympathie für sie aufbringen konnte. Aber je mehr man von der spannungsgeladenen Geschichte liest, umso mehr kann man selbst diese Charaktere verstehen.
Santa Montefiore schreibt sehr spannend und sie versteht es hervorragend den Leser an das Buch zu fesseln. Vor allem aber will man wissen, ob es denn nun zum Happy End kommt oder ob es ein Traum bleibt?
So muss der gute Amor auch schon so einige Überstunde schieben und Santa Montefiore Erzähltalent beweisen, dass der Leser am Ende in den Genuss eines glücklichen Endes kommt.
Ich jedenfalls hatte die Hoffnung, kurz vor dem Ende des Buches, schon fast aufgegeben. ;-)
Ein Buch das in die Tiefe geht und man beim Lesen das Gefühl hat live dabei zu sein. Romantische und fesselnde Unterhaltung.
Übrigens finde ich dass das Cover ein besonderer Hingucker ist, vor allem für all die Leser, die es gern romantisch haben.
Bewertung
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