Kein Vampir für einen Nacht (Anke)

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Originaltitel: Sex and the Single Vampire
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802581397
Erscheinungsdatum: August 2008
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Dark Ones

Klappentext

Allegra Tellford arbeitet als Geisterbeschwörerin für eine amerikanische Organisation. Leider will es in letzter Zeit mit den Beschwörungen nicht so recht klappen. Aus Angst, ihren Job zu verlieren, fährt Allegra nach London, um dort in den alten, von Gespenstern heimgesuchten Häusern ihr Glück zu versuchen. Im Traum erscheint ihr ein äußerst gut aussehender Mann, der sie um ihre Hilfe bittet. Doch als sie versucht, seinen Geist zu beschwören, erlebt sie eine erstaunliche Überraschung...

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Allegras Chef hat ihr in einer kurzen Mitteilung ein für alle mal klar gemacht, dass sie nicht wieder nach Hause kommen braucht, wenn sie in England keine Beweise für geisterhafte Erscheinungen findet. Denn Allie ist eine Geisterbeschwörerin - eine leider bisher erfolglose Geisterbeschwörerin. ;-)

Nicht dass sie nicht alles versucht hätte, aber irgendwie will es nicht so recht funktionieren, obwohl sich erste Erfolge in einer Geisterkatze gezeigt haben, die Allie in ihrem Hotelzimmer beschwören konnte.

In einem alten angeblich verspukten ehemaligen Londoner Gasthaus, soll es ihr nun endlich gelingen, einen menschlichen Geist zu beschwören.
Aber das Einzige was sie in diesem Gasthaus findet, ist ein Untoter, der im Keller liegt und scheinbar gefoltert wurde.

Der Untote stellt sich als Dunkler mit dem Namen Christian Dante heraus und wie Allie feststellen muss ist er überhaupt nicht begeistert über ihre Einmischung und die Hilfe, die sie dem angeblich Gefolterten entgegen bringen will. Denn Christian war aus einem besonderen Grund in diesem Gasthaus, er wollte als Köder, die mutmaßlichen Kidnapper seines Freundes, ebenfalls eines Dunklen; anlocken, bevor Allie ihm den Auftritt vermasselt hatte.

Und so schließen sich Allegra und Christian zusammen, um gegen die äußerst verdächtige Organisation des Mediums Guarda White zu ermitteln.

Allegra Telford ist eine Beschwörerin. Sie kann Geister und Dämonen beschwören, an sich binden, sie befreien oder auf die nächste Ebene ihrer Existenz führen.
Das Erste, das mir dazu einfiel, als ich anfing das Buch zu lesen, waren die Jugendbücher von Jonathan Stroud über den Dämon Bartimäus. Dort werden ähnliche Rituale und Beschwörungen verwendet.
Damit möchte ich nicht sagen, dass hier gegenseitig abgekupfert wurde, sondern dass ich eine besondere Vorliebe für die Bartimäus-Trilogie hege und mich gleich von Anfang an in Katie MacAlisters Buch wohlgefühlt habe.

Zumindest was den Plot betrifft. Mit dem Charakter Allegra bin ich am Anfang nicht so gut zurecht gekommen. Sie redet mir einfach zu viel. ;-) Dadurch wirkt allerdings Dante sehr viel geheimnisvoller, da er schlicht und einfach nicht zu Wort kommt. Eine gewisse Komik kann man den Begegnungen von Dante und Allie, aber natürlich nicht in Abrede stellen.

„Kein Vampir für eine Nacht“ hat etwas, was mich fasziniert und interessiert und an das Buch gefesselt hat, aber es schwingt im Roman auch eine untergründige, ich weiß gar nicht genau wie ich es ausdrücken soll, ….. Respektlosigkeit mit, die mir nicht so besonders gut gefallen hat.
Da dieses Buch in der „Ich Form“, geschrieben ist, ist es vor allem die „Ich-Erzählerin“ Allie, die diese Respektlosigkeit aus allen Poren verströmt und mir dadurch negativ aufgefallen ist.
Obwohl die Autorin recht gut die Gründe für Allies Verhalten und für ihre Gefühle beschreibt, so tritt diese Figur mit einer Schnoddrigkeit auf, die an kindlichen Trotz denken lässt und nicht an das Verhalten einer Frau, die viel erlebt und erlitten hat.

Fazit: Ein toller Plot mit vielen amüsanten Ideen, aber leider mit einer Hauptfigur ausgestattet, die meine Sympathie nicht gewinnen konnte.

Bewertung

Kein Vampir für einen Nacht (Anke)      

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