Komme was wolle (Tina)

Gil McNeil Kaufen
Originaltitel: Divas don't knit
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453352865
Erscheinungsdatum: März 2009
Genre: Contemporary

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Teil einer Serie
Mc Knits


Klappentext

Als Joanna ihren Mann durch einen Autounfall verliert, bleibt der jungen Witwe nichts anderes übrig, als mit ihren zwei kleinen Söhnen aus dem sündhaft teuren London aufs Land zu ziehen. In einem kleinen Ort an der Küste übernimmt sie den Wollladen ihrer Großmutter. Zugegeben, mit seiner Kundschaft im Seniorenalter ist das kleine Geschäft nicht gerade eine Geldmaschine - aber Jo erkennt das Potenzial darin und macht sich mit Ideen und Mut ans Werk...

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Joanna und ihre Söhne Jack und Archie ziehen zu Gran, die an der Küste einen kleinen Wollladen „Butterworth Wolle“, besitzt. Sie versucht damit Joanna aus der Trauer zu helfen, denn ihr Ehemann Nick verstarb nach einem Autounfall.
Gran überlässt ihr den Wollladen, samt einer Verkäuferin die Elsie heißt. Der Laden scheint verstaubt zu sein, denn die Kundschaft ist meistens in Grans Alter.

Aber Dank der Hilfe von ihrer Freundin Ellen und Vince ihrem Bruder, bekommt Joanna den Laden auf Vordermann. Sehr zum Missfallen von Elsie, denn diese mag keine Veränderungen. Elsie hat eigentlich ein gutes Herz, aber sie ist wie eine Löwenmutter und versucht alles und jeden zu beschützen.
Darunter leidet auch Martin, ihr Sohn der im Laden Regale einbaut um das Geschäft etwas größer wirken zu lassen.

Joanna benennt den Laden um, er heißt nun „Mc Knits“ und sie schafft es durch ihre verschiedenen Schaufensterdekorationen, die Menschen zu begeistern.
Durch die von ihr gegründete Strickgruppe „Strick und Zick“, bekommt sie neue Kundschaft aber auch Freundschaften.

Das Buch ist einfach klasse und ich bin nun ernsthaft am Überlegen, ob ich das Stricken lernen sollte – was an sich schon etwas heißen sollte. ;-)
Aber zurzeit verlocken allzu viele Bücher die sich mit dem Stricken beschäftigen, wie z.B. die der Autoren Debbie Macomber oder Kate Jacobsen.

Die Figuren sind wundervoll beschrieben und scheinen richtiggehend greifbar zu sein.
Joanna ist eine starke Person, die nach dem Tod ihres Mannes von Vorne beginnt und sie genießt den Erfolg.
Gran ist auch eine süße Figur, sie macht es dem Leser schwer, sie nicht zu mögen. Und die beiden Jungs sind kleine niedliche Lausbuben.
Elsie ist erst ein bisschen verstaubt, aber je mehr man sie kennen lernt, umso mehr kommt sie hervor.
Aber auch Grace Harrison „Gran“ spielt eine große Rolle im Leben von Joanna und man mag sie oder nicht und ist als Charakter ebenso bemerkenswert.

Das Buch ist flüssig und vor alle sehr bildhaft geschrieben, was mich mehr als einmal begeistert hat und für mich wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Allerdings kann ich diesen Punkt nicht wirklich als Kritik werten. *ggg*

Ich hoffe nun wirklich, das weitere Bücher von Gil NcNeil übersetzt, da ich so gerne wissen würde wie die Geschichte weiter geht. Besagte Fortsetzungen gibt es bereits in englischer Sprache.

Bewertung

Komme was wolle (Tina)      

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