Mond der Unsterblichkeit (Ka)

Elke Meyer Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Sieben Verlag
ISBN: 978-3940235336
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Monde der Finsternis


Klappentext

Amber Stern zieht mit ihrer Familie nach Gealach in Schottland. Düstere Legenden ranken sich um ihr neues Zuhause, Schloss Geleach, denn der Erbauer William Macfarlane verkaufte seine Seele an Dämonen und wurde zum Vampir Lord Revenant. Noch immer fürchten sich die Bewohner Gealachs vor seiner Rückkehr, denn einst hat er ihnen für seine Verbannung in die Schattenwelt Rache geschworen.
Ausgerechnet in seinen Nachkommen, den attraktiven Aidan Macfarlane, verliebt sich Amber. Doch sein Vater ist der Anführer eines dunklen Druidenordens, der in der Halloweennacht, das Tor zur Schattenwelt wieder öffnet.
Lord Revenant kehrt aus der Schattenwelt zurück, um seinen blutigen Feldzug zu beenden - und er begehrt Amber.
Immer mehr verfällt Amber dem Ruf des Vampirs. Aidan spürt, dass er Amber verliert, und will Revenant zurück in die Schattenwelt verbannen. Doch die Befreiung von Ambers Seele und Revenants Bann birgt die Gefahr für ihn, selbst ein Geschöpf der Finsternis zu werden.

Quelle: Sieben Verlag

Meine Einschätzung

"Mond der Unsterblichkeit" spielt in Gealach, Schottland, Gealach Castle - Mondschloss, heute.

Amber Stern, unsere Heldin, ist eine junge moderne Frau, die Schauspielerei studiert. Sie muss ihre angestammte Londoner Uni verlassen, da ihr Vater arbeitslos wurde und in Geldnöte geriet. Mit Sack und Pack siedelt die Familie Stern nach Gealach in Schottland um. Ambers Vater hat dort eine Stellung als Leiter der Whiskey-Brennerei von Gordon Macfarelane angenommen. Gordon Macfarlane ist gleichzeitig Besitzer von Gealach Castel, dem Mondschoss, in welchem von nun an die Familie Stern leben wird.

Aidan Macfarlane ist der Held dieses Romans. Er ist ein begnadeter Schauspieler und unterrichtet - sehr zur Freude der Studentinnen - Schauspiel und Fechten. Aidan ist nicht nur äußerst attraktiv, er ist auch sehr sympathisch. Aidan steht in ständigem Konflikt mit seinem Vater Gordon. Dieser möchte unbedingt, daß Aidan in die Brennerei einsteigt. Bei einer Fechtstunde lernt Amber Aidan kennen.

Anti-Held dieser Geschichte ist William Macfarlane - Lord Revenant. Einst Erbauer von Schloss Gealach, heute Verdammter der Schattenwelt. Er ist groß, muskulös, mit blond gelocktem schulterlangem Haar und höllenschwarzen Augen, wenn sie nicht gerade rot glühen! Er wurde einst von einem weißen Druiden in das Schattenreich verbannt, da er - vor hunderten von Jahren gewandelt in einen Vampir - unmenschlichen Schrecken verbreitet hat. Er will Amber für seine dunklen Zwecke benutzen.

Und jetzt wird es so richtig düster, mysteriös und Gänsehaut-reibend gruselig: Gordon Macfarelane ist Druide und praktiziert mit seinen Mitstreitern schwarze Messen, um das Tor zur Schattenwelt zu öffnen. Dabei schreckt er auch vor Menschenopfern nicht zurück. Sein Ziel: Erreichen der eigenen Unsterblichkeit.

Und dann wäre ich, die Ka, vor Angst fast selbst gestorben. Zwei Nächte konnte ich nach dieser Bettlektüre - ich persönlich empfehle, sie bei Tageslicht zu lesen - nicht mehr einschlafen!

Elke Meyer hat es verstanden, eine mehr als düstere Atmosphäre zu schaffen. Schottland mit seinen gefährlichen Mooren, den verwunschenen Steinkreisen, Schloss Gealach mit seiner unheimlichen Aura, der schwarze Druidenorden und obendrauf als i-Pünktchen: William Macfarlane - genannt Lord Revenant. Seines Zeichens tödlicher, Kehlen zerfetzender Vampir wirken einfach real.

Die Stimmung in "Mond der Unsterblichkeit" war nicht nur oberflächlich zu spüren. Sie ging unter die Haut und hat Gänsehaut bei mir hinterlassen.

Einziger Kritikpunkt meinerseits an dieser Erzählung war die Figur der Amber. Sie agierte in manchen Dingen einfach zu ungläubig ob der Warnungen, die sie von verschiedenen Seiten erhielt. Sie hat eindeutig die "Wink-mit-dem-Zaunpfahl" Variante benötigt - hier in Form eines Zähne fletschenden Werwolfes- um zu begreifen, was um sie herum passiert.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern angenehmes Wonnegruseln und vergebe an dieser Stelle 4,5 Punkte. Meine einzige Hoffnung: Hoffentlich brauche ich keine Windel, wenn ich den zweiten Teil der Serie: "Mond der verlorenen Seelen" lese! Definitiv bei Tageslicht. ;-)

Bewertung

Mond der Unsterblichkeit (Ka)      

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