Skandal der Herzen (Anke)
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Originaltitel: The Bride Price Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3442374076 Erscheinungsdatum: Dezember 2009 Genre: historischer Liebesroman |
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Klappentext
Dem Gewinner des königlichen Wettstreits winken Adelstitel, Ländereien und die Tochter eines Dukes als Frau. Sebastien Deville weiß, die auserkorene sittsame Braut ist ihm so gut wie sicher ... bis er der temperamentvollen Caroline begegnet. Plötzlich ist sein Herz in höchster Gefahr ...
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
"Skandal der Herzen" hätte ein amüsant romantischer Liebesroman sein können, denn den Plot und eine charmant gewitzte Heldin dazu hatte es definitiv.
Sogar der Schreibstil, der ein wenig altmodisch daherkommt, passte hervorragend zur Geschichte, die Gespräche besaßen spritzigen Wortwitz und die Beschreibung der Szenerie war ansprechend und lebendig.
Doch trotz der vielen positiven Punkte wurde ich einfach nicht warm mit der Geschichte und habe bereits auf Seite 120 gelangweilt angefangen das Buch nur noch quer zu lesen.
Nun könnte man natürlich auch einfach sagen, dass ich das Buch zur falschen Zeit gelesen hätte oder vielleicht mit einem anderen Genre sehr viel besser bedient gewesen wäre, aber ich denke so einfach ist es leider nicht.
Vielleicht liegt es viel eher daran, dass nach meinem Dafürhalten die Autorin nicht so genau wusste in welche Richtung ihre Geschichte zielen soll: Will sie eine Komödie oder ein Drama schreiben?
Anne Mallory hat sich jedoch für eine unausgewogene Mischung entschieden, die nie genau weiß was aus ihr werden soll. Diese Unentschlossenheit hat mich beim Lesen ermüdet, da ich nie wusste; womit ich als nächstes rechnen sollte.
Und dann war da auch noch der unsympathischste Held, dem ich je in einem Liebesroman zu begegnen das Vergnügen - oder auch nicht - hatte. Arrogant ohne Ende, mit einem kaum zu überbietenden Ego und einem Verhalten, dass einem Kindergartenkind gerecht werden würde, aber nicht einem intelligenten Erwachsenen, der allen beweisen will was für ein unterschätzter Mann er ist.
Für mich persönlich keine Lesehighlight; dennoch wäre es nicht richtig dem Buch deswegen eine allzu schlechte Bewertung zu geben, da es genügend positive Punkte aufweist um es durchaus genießen zu können.
Bewertung
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