Succubus Blues (Schnee)

Richelle Mead Kaufen
Originaltitel: Succubus Blues
Verlag: U Books
ISBN: 978-3866080959
Erscheinungsdatum: März 2009
Genre: Paranoraml

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Teil einer Serie
Georgina Kincaid Reihe

Klappentext

Sukkubus (n.): Weibliche, lüsterne, attraktive, nachtaktive Dämonin, die sterbliche Männer verlockt und ihnen zu Gefallen ist. Kläglich (adj.): Ein Sukkubus mit todschicken Schuhen und null gesellschaftlichem Leben. Siehe auch: Georgina Kincaid. Wenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend, und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür – warum jedoch in die Einzelheiten gehen? Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen. Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung – also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte; kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte; und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen, alias „Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte“ – was nur leider nicht geht, wegen der Lebensenergie … Aber der Traummann muss warten. Etwas Böses ist im dämonischen Untergrund von Seattle am Werk. Und einmal wenigstens sind ihr gewaltiger Charme und ihre coolen Sprüche keine Hilfe, denn Georgina entdeckt, dass es da draußen Wesen gibt, deren Existenz sowohl Himmel als auch Hölle liebend gern totschweigen würden…

Quelle: U Books

Meine Einschätzung

Ein Knaller! Der Roman ist wahrlich mal etwas anderes auf dem paranormalen Lesemarkt und verwöhnt den Leser mit einer taffen Protagonistin (Ich-Erzählerin), die aber meilenweit entfernt davon ist eine Superheldin zu sein, und außergewöhnlichen Nebenfiguren. Das fängt bei dem Kobold an der hauptberuflich Schönheitschirurg ist, und endet mit einem Erzdämon dessen bester Freund ein Engel ist.

Die erschaffene Welt von Richelle Mead ist eigentlich ganz genauso wie unsere, nur mit dem Unterschied, dass sich dort zahlreiche paranormale Geschöpfe tummeln und „friedlich“ neben und mit den Menschen existieren.
Georgina ist eine super Protagonistin, die eigentlich recht menschlich wirkt, wäre da nicht der Umstand, dass sie rein zufällig ein Sukkubus ist. Natürlich ist sie wunderschön und verdreht der Männerwelt schon mal den Kopf, aber sie hadert mit ihrem Schicksal und würde wahrscheinlich lieber ein normales Leben führen. Da das aber nicht geht, versucht sie das Beste aus ihrer Situation zu machen und wirkt auch dabei nicht unfehlbar. Besonders die Rückblicke auf ihre Vergangenheit vor der „Sukkubus-Verwandlung“ gaben einen tieferen Einblick in ihr Seelenleben und ließen Georgina nur noch sympathischer werden. Bei Richelle Mead gibt es kein „Nur schwarz- oder nur weiß“- ihre Figuren sind alle vielschichtig und bunt.

Besonders bemerkenswert fand ich den Schreibstil der Autorin. Sie schreibt so flüssig und interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Nach ein paar vorgelesenen Sätzen war auch mein Freund richtig fasziniert von diesem Roman und so konnten wir das Buch zu zweit genießen.
Die Liebesgeschichte war richtig spannend und auch nach Ende des Buches muss sich der Leser noch fragen, wie es in Georginas Liebesleben wohl weitergehen wird?

Würde mir jetzt jemand die Pistole auf die Brust setzen und mich danach fragen welchen Grund es gäbe, die Fortsetzung dieser Reihe nicht zu lesen, dann müsste ich mich wohl erschießen lassen- es gibt nämlich nichts, was ich auszusetzen hatte und meine Freude auf weitere Bände ist ungetrübt.

Bewertung

Succubus Blues (Schnee)      

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