Vampire lieben gefährlich (Anke)

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Originaltitel: Crouching Vampire, Hidden Fang
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802583162
Erscheinungsdatum: März 2010
Genre: historischer Liebesroman

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Teil einer Serie
Dark Ones


Klappentext

Für Pia Thomason ist der Traum einer romantischen Hochzeit in Erfüllung gegangen wenn auch nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Außerdem fangen damit ihre Probleme nun erst richtig an. Sie fühlt sich zwischen zwei Vampiren hin und her gerissen: ihrem Angetrauten Kristoff und seinem besten Freund Alec. Auch als Pia in ihre Heimatstadt Seattle zurückkehrt, verläuft ihr Leben keineswegs in ruhigeren Bahnen. Die Gemeinschaft der Vampire verfolgt Kristoff und Pia wegen eines Verbrechens, das sie angeblich begangen haben.

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

"Vampire lieben gefährlich" sollte meiner Meinung nach unbedingt zusammen mit den 1. Teil der Geschichte (Ein Vampir für gewisse Stunden) gelesen werden. Zwar sind sie richtig genommen der 6. und 7. Teil der "Dark Ones"-Serie doch so komplex miteinander verbunden, dass sich ein besseres Verständnis erst im zusammenhängenden Lesen ergibt.

Dadurch ergeben sich aber auch, meiner Meinung nach, etliche Längen, die man evlt. hätte vermeiden können, wenn man aus diesen zwei Büchern eines gemacht hätte. So wird in "Ein Vampir für gewisse Stunden" ein Krimiplot ausgeführt, aufgeklärt und gleichzeitig auch erneut Zweifel an der Richtigkeit der entstanden Schlüsse geschürt. In "Vampire lieben gefährlich" werden dann Pia und Kristoff wiederholt für dieses im 1. Teil aufgeklärten Verbrechens beschuldigt - diesmal allerdings von anderer Seite. Der ganze Fall wird also in der Art einer vampirischen Gerichtsverhandlung wieder neu aufgerollt und die Protagonisten müssen erneut ermittlen.

Leider ist es aber so, dass weder der Krimiplot aus dem 1. Teil noch der aufgesetzte aus dem 2. Teil, sonderlich fesselnd wären. Vielmehr dürften sogar untalentierte Krimileser, zu denen ich mich ebenfalls zähle, schnell erkennen wer der Bösewicht ist, bzw. ihn oder sie schon seit dem 1. Teil in Verdacht haben, auch wenn die Autorin alles versucht um ihre Leser zu verwirren. ;-)

Insgesamt gesehen sind beide Geschichten zwar gut lesbar und entbehren auch nicht einer gewissen Unterhaltungsgarantie, kamen mir aber auch inhaltlich sehr konstruiert vor und zum Teil relativ lieblos und mit fehlender charakterlichen Tiefe geschrieben - das galt, meiner Meinung nach, vor allem für die Hauptfiguren Pia und Kristoff.

Die wunderbar köstlichen und hoch amüsanten Nebenfiguren, wie z. B. Geister, sowie die spritzigen Dialoge zwischen einigen altbekannten und liebgewonnen Figuren sind dagegen ein ganz andere Sache, denn hier zeigt Katie MacAlister was sie wirklich kann.

"Vampire lieben gefährlich" (das gilt auch für "Ein Vampir für gewisse Stunden") ist nicht gerade mein Lieblingsteil der "Dark Ones"-Serie. Dennoch macht die Autorin mit ihrem gefälligen Schreibstil und dem immer wieder durchblitzenden köstlichen Humor einen großen Teil meiner negativ Punkte wieder wett.

Bewertung

Vampire lieben gefährlich (Anke)      

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