Vergiss ihn nicht (Tina)
| Liane Moriarty | Kaufen |
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Originaltitel: What Alice Forgot Verlag: Bastei Lübbe ISBN: 978-3785760123 Erscheinungsdatum: August 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Alice ist 39, hat bereits drei Kinder und ihre Ehe ist alles andere als glücklich - Sie und Nick befinden sich im Scheidungskrieg, und offenbar hat Alice sich schon anderweitig getröstet - mit dem Schuldirektor ihrer Kinder.
Ihr Problem: Sie erinnert sich an all dies nicht. Im Gegenteil! Sie und Nick sind doch so glücklich, denkt sie, ihre Liebe ist etwas ganz Besonderes. Was ist sie in den letzten zehn Jahren nur für eine Frau geworden? Sie mag ihr heutiges Ich nicht, das sie in den Erklärungen ihrer Familie wieder findet. Alice ist gegen alle Widerstände entschlossen, ihre Ehe zu retten - bis sie ihr Gedächtnis wiedererlangt ...
Quelle: Bastei Lübbe
Meine Einschätzung
Alice wacht nach einem Sturz auf und nichts ist wie es einmal war.
Wo ist der Babybauch; wieso ist Nick nicht da; und viele weitere Fragen strömen auf sie ein.
Langsam muss sie erkennen, dass ihr die Zeitspanne von 10 Jahren fehlt und sich in diesem Zeitraum so einiges verändert hat.
Sie muss erkennen in welche Egoistin sie sich verwandelt hat, wie sehr sie unter Strom stand und dass so einiges in ihrem Leben auf der Strecke blieb.
Durch einige Erinnerungsfetzen (Gedankenblitze) erkennt sie, was sie womöglich verändern könnte um wieder die „alte“ Alice zu werden und sie beginnt um das zu kämpfen was ihr wichtig ist.
Liane Moriarty hat eine Zeitreise der anderen Art geschrieben. Eine Amnesie spielt die Hauptrolle und die Geschichte behandelt vor allem die Problematik des danach wieder im Leben Zurechtfindens.
Ich muss gestehen dass ich einige Probleme mit diesem Buch hatte, so dass ich es nach 250 Seiten nur noch quer gelesen habe.
Zwar ist das Thema absolut spannend und das Buch mit viel Gefühl geschrieben, aber es las sich nicht besonders einfach.
Ich denke das lag zum Teil daran, dass immer wieder ein Stilwechsel erfolgt – mal in Brief-, mal in Chatform und dann wieder als Erzählung.
Vor allem diese seitenweisen Briefe an einen Doktor bezüglich des Seelenheils der Protagonistin waren, wenn auch irgendwie interessant, doch ein Tick zu viel und auf die Dauer zu langatmig.
Die einerseits tolle Geschichte und das gefühlvolle Behandeln des Stoffes sind eindeutig Pluspunkte des Buches. Ja, selbst die ausführliche Einsicht in das Seelenleben der Figuren hat etwas für den Leser zu bieten. Dass ich aber dennoch nicht so gefesselt war, ein paar Mal das Buch beiseitelegen musste und dann es auch noch frühzeitig abgebrochen habe, lässt mich bei meiner Bewertung etwas hin und her wanken.
Fazit: Eine tolle Idee für eine Geschichte, die nicht so ganz einfach zu lesen war und mir persönlich beim Lesen „ein wenig die Luft ausging“ aufgrund der intensiven Auseinandersetzung mit dem Seelenleben der Hauptfigur.
Bewertung
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