Verrückt nach einer Vampirin (Anke)
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Originaltitel: Sunrise in a Garden of Love and Evil Verlag: Droemer Knaur ISBN: 978-3426508022 Erscheinungsdatum: November 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Bayou Gavotte
1. Verrückt nach einer Vampirin / Sunrise in a Garden of Love and Evil (2010)
2. Tastes of Love & Evil (2010)

Klappentext
Bayou Gavotte ist ein verschlafener Ort in den Südstaaten. Daran können auch die heimischen Nachtclubs und Vampire nicht viel ändern. Doch neuerdings treibt ein Erpresser sein Unwesen, also macht sich Detective Gideon O Toole daran, ihn aufzuspüren. Wenn ihm dabei nur nicht ständig die Vampirin Ophelia in die Quere käme ....
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Eine passionierte Gärtnerin und Vampirin und ein menschlicher Cop ermitteln gemeinsam in Sachen Erpressung und Mord - eine wie ich finde sehr ungewöhnliche, aber interessante Mischung für einen paranormalen Roman, vor allem was die vampirische Gärtnerin betrifft. ;-)
Leider ist das was sich hier als paranormaler komödiantischer Krimi ankündigt nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich wurde beim Lesen das Gefühl nicht los, dass die Autorin Barbara Monajem zwischen Chick-lit-lastigem Suspense und paranormaler Urban Fantasy schwankt ohne sich recht entscheiden zu können welches Genre sie bevorzugt. An sich dürfte ein solcher Genre-Mix kein Thema sein, doch anstelle eines charmanten neuen Mixes ist "Verrückt nach einer Vampirin" zu einer, meiner Meinung nach, eher missglückte Mischung geworden.
Vielleicht lag es auch nur ein daran, dass die Ausführung ... wie soll ich es ausdrücken.... ein wenig wirr und unverständlich war. So fand ich zwar die Idee ganz nett und den Suspenseplot durchaus lesenswert, doch blieben für meinen Geschmack zu viele Fragen offen.
So habe ich mich beim Lesen z.B. gefragt warum die Autorin eigentlich eine vampirische Heldin gewählt hat, vor allem da diese Tatsache überhaupt nichts zur Geschichte beiträgt; die Hauptfigur hätte auch ein x-beliebiger Mensch sein können (was unter Umständen dem Buch vielleicht einen klarerer Richtung verliehen hätte). Auch ist mir nicht so ganz klar geworden welche Beweggründe die Figuren eigentlich antreibt, woher sie kommen und wohin sie sich entwickeln (mal abgesehen vom Helden, der Aufgrund der vampirischen sexuellen Anziehungskraft der Heldin - so zumindest die Erklärung - eindeutig triebgesteuert war und damit als einziger recht genau wusste was er, bzw. sein bestes Stück wollte). Ja, selbst Erklärungen zu Hintergründen und zum allgemeinen Umfeld, sowohl über die Vampirgemeinschaft, als auch der Menschen, erfährt man viel zu wenig.
Ich konnte das Buch, trotz einiger netten Ideen und einem ordentlichen Suspenseplot, nicht mit einem zufriedenen Gefühl beenden, da mir zu viele unbeantwortete Fragen Im Kopf schwirrten.
Bewertung
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