Weil ich dich nicht vergessen kann (Tina)
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Originaltitel: Traveler Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442472895 Erscheinungsdatum: September 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Über die Macht der ersten Liebe und das Glück der zweiten Chance
Obwohl Jono Riley längst erwachsen ist, hängt er in seinen Träumen noch immer der Vergangenheit nach. Vor allem seine Jugendliebe Marie konnte er nie vergessen. Als er von ihrem überraschenden Tod erfährt, beschließt Jono, in seine Heimatstadt zu reisen, um endgültig mit allem abzuschließen. Die Reise lässt jedoch alte Wunden wieder aufbrechen: Jono erinnert sich an den Tag, an dem Marie von einem Unbekannten angeschossen wurde, und er spürt: Er muss den Schuldigen finden, um die Vergangenheit endlich hinter sich lassen zu können.
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
Das in Ich-Form geschriebene Buch "Weil ich dich nicht vergessen kann" wird in einem Wechsel zwischen dem Hier und Jetzt und der Vergangenheit erzählt.
Da man im eigenen Leben auch selber gerne mal an vergangene Zeiten zurückdenkt, selbst wenn die Erinnerungen schmerzhaft sind, kann man sich ganz gut in die Hauptfigur versetzen; denn Jono Riley ergeht es genauso, er erinnert sich an die vergangene Zeit und das, was er erlebt hat.
Zwar versteht es der Autor Ron McLarty dem Leser sein Buch bildlich-poetisch näherzubringen, dennoch konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie ich es mir nach dem Lesen des Klappentextes versprochen hatte.
Mich persönlich hat die Figur des Jono ziemlich genervt. Er ist mit sich höchst unzufrieden, schmort im eigenen Sud vor sich hin und trauert der alten Zeit hinterher. Und obwohl er nach einem unerwarteten Brief aus der Vergangenheit beginnt sich auf sein Leben zu besinnen und in selbiges zurückkehrt, so scheint er doch in seiner negativen Grundstimmung zu verharren; zumindest mich konnte er nicht davon überzeugen, dass er seine negative Lebenseinstellung geändert hat.
Jonos Unleidlichkeiten überlagen so sehr die Geschichte, dass ich mich nicht recht auf den Rest der Familiengeschichte konzentrieren konnte. Leider konnten mich so die positiven Anteile, wie der ansprechende Erzählstil des Buches, nicht so erreichen, wie ich es mir gewünscht hätte. Schade, denn ich liebe es Familiengeschichten zu lesen.
Bewertung
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