Wilde Astern (Tina)
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Originaltitel: Finding Home Verlag: Droemer Knaur ISBN: 978-3426503249 Erscheinungsdatum: August 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Die Filmproduzentin Louise ist auf der Suche nach einem ganz besonderen Drehort. Als sie zufällig auf Wooldene Hall stößt, ist sie sofort begeistert: Das ist es! Doch noch ahnt sie nicht, dass Wooldene schon bald zur Bühne für dramatische Ereignisse in ihrem eigenen Leben werden wird, für Hass und Rache, Trauer - und die Liebe.
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Ein paar Anmerkungen zum Klappentext:
Louise O‘Neill ist einundvierzig, sie liebt den Film und alles was damit zu tun hat.
Ihr Leben war nicht immer leicht, da ihr Bruder Michael sich der IRA angeschlossen hat und dadurch das Leben der Familie auf den Kopf gestellt wurde.
Nun allerdings scheint das Schicksal für sie selbst eine große Rolle zugedacht zu haben.
Dabei stellt sich die Frage, ob sie nun endlich das in Wooldene gefunden hat, was sie immer gesucht hat…
Die Geschwister Diana und Henry Wisemann sind die Besitzer von Wooldene Hall. Sie lieben das alte Landhaus und seinen Charme.
Diana leitet einen kleines Gartencenter und Henry malt Bilder um das Haus gerade so erhalten zu können.
Erst durch Louise und ihren Film scheint ein Licht am Horizont aufzutauchen. Aber klappt alles so wie die Geschwister es sich wünschen…
Louise‘s Mutter sagt immer: „Folge deinem Herzen und du findest dein Zuhause“. Und so war es auch für mich beim Lesen, denn ich habe mich wie zu Hause gefühlt.
Sehr gerne würde ich an dieser Stelle die vielen spannenden und interessanten Details des Buches aufzählen, aber das würde natürlich zum einen den Rahmen sprengen und zum anderen zu viel vom Inhalt verraten.
Und es passiert sehr viel! Spannend wie ein Krimi erzählt, war ich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt.
Die Autorin bezaubert ihren Leser mit wunderbaren detailreichen Erzählungen über die Landschaft und Menschen, aber auch über die IRA und die Konflikte des Landes.
Das Buch ist in Erzählform geschrieben, so dass mal Louise und dann Diana die Geschichte erzählt. Und genau dieser Stil hat mir sehr gut gefallen, da man als Leser so die Sicht der beiden Frauen erfährt und das Leben um sie drum herum.
Reizend sind auch die Gedichtverse, die ins Buch einfließen, sie machen es noch lebhafter und das Cover bereichert meiner Meinung nach zusätzlich das Vergnügen am Buch.
Natürlich gibt es zum Schluss einige Happy Ends und viele gelöste Geheimnisse.
Ein irisches Sprichwort ist mir besonders aufgefallen und der rundet die Geschichte und meine Rezension ab: „Is maith an scálai an aimsir“ „Die Zeit ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler“
Fazit: Ein wunderbares Buch mit Tiefgang und viel Gefühl.
Bewertung
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