Zuckermond (Bacherl)
| Astrid Martini | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548266886 Erscheinungsdatum: Juli 2007 Genre: erotischer Liebesroman |
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Klappentext
Die Künstlerin Helena lernt auf einer Vernissage den umwerfenden Leonhard kennen. Sie erleben eine unvergessliche Nacht miteinander, aber Leonhard ist einer der teuersten Callboys der Stadt – Helena sollte ihn besser vergessen. Doch Helenas Eltern fordern immer drängender einen künftigen Ehemann und so stellt sie ihnen Leonhard vor. Sein Preis für das Spiel ist jedoch hoch: Sie muss ihm zwei Wochen lang als sein persönliches Callgirl zur Verfügung stehen…
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
Helena, Tochter aus „gutem Hause“ hat es geschafft. Gegen den Willen der biederen Eltern, die sie schon als Ärztin gesehen haben und auch dementsprechend verheiratet, ist sie ihren eigenen Weg gegangen. Sie hat Kunst studiert, ist Single geblieben und jetzt mit ihrer ersten großen Ausstellung befindet sie sich am Ziel ihrer Träume. Um sie zu überraschen organisieren ihre Freunde ein kleine Stripeinlage zu diesem Anlass, was Helena einen leichten Schock einbringt, denn der Profitänzer sieht aus wie ihr Traummann, den sie mit ihrem Werk „Archimedes“ auf Leinwand verewigt hat.
Leonard ist ein Stripper und Callboy. Er gilt in der Branche als „der Beste“, zu seiner Kundschaft zählen vermögende Damen und er lebt auf großem Fuß. Er genießt sein Leben, will so viel Geld wie möglich schaufeln und eine richtige Beziehung ist so ziemlich das Letzte was in seinem Leben Platz hat. Von Anfang an besteht eine gewisse Spannung zwischen Helena und Leonard. Sie wollen sich und bekommen sich auch noch am selben Abend. Da beide aber in verschiedenen Welten leben, trennen sie sich nach dieser Nacht einvernehmlich.
Um dem Drängen der Eltern bezüglich einer Ehe zu entgehen, erzählt sie spontan sich verliebt zu haben – ihr fällt in dem Moment nur Leonard ein und als die Eltern der Tochter zuliebe den Mann dann doch kennen lernen wollen, bittet sie ihn um Hilfe. Leonard stimmt zu den liebenden Freund zu spielen, falls Helena dafür 17 Tage sein privates Callgirl ist. Obwohl er nie wirklich damit gerechnet hat stimmt Helena dem Deal zu und zieht für 17 Tage in sein Haus ein, um ihm wann, wo und wie er es will zur Verfügung zu stehen.
Dieser Roman hat mich enttäuscht, da ich mich aufgrund des großen Lobes auch mit großen Erwartungen an das Buch gesetzt habe.
Die Story ging viel versprechend los – gleich mit einem tollen, wirklich erotischen Strip. Umso enttäuschender wurde es dann im weiteren Verlauf.
Es ist schon klar, dass es bei einem Erotikroman in erster Linie um Sex geht, allerdings ist es dann umso wichtiger, dass der kleinere Handlungsteil nicht untergeht und der größere Erotikteil ansprechend ist. Beides ist meiner Meinung nach nicht geglückt.
Die Charaktere konnten beide nicht fesseln, waren oberflächlich und blass und wurden immer uninteressanter anstatt sich zu steigern. Der Nebencharakter Rafael war im Grunde viel interessanter als der Hauptprotagonist und hatte auch mehr Tiefe- obwohl sein Part klein war, hätte ich lieber mehr über ihn gelesen als über Leonard.
Die Handlung ging in der Aneinanderreihung von Sexszenen unter und war auch größtenteils eher sinnfrei. Beides für einen erotischen Roman zwar nichts Ungewöhnliches aber dann muss die Erotik das herausreißen. Obwohl ich anfangs noch recht angetan war, war ich später versucht die Szenen nur noch zu überlesen. Es wurde sehr langweilig. Sie folgt die ganze Zeit seinen Anweisungen, immer mit viel Spielzeug usw.!
Ich hatte das Gefühl es sollte auf-Teufel-komm-raus erotisch sein, prickelte bei mir dann aber überhaupt nicht mehr.
Die große Liebe am Ende war auch nicht wirklich glaubwürdig und durch die fehlende Beziehung zu den Charakteren habe ich dieser auch gar nicht mehr erwartungsvoll entgegengesehen.
Der Schreibstil der Autorin war auch etwas gewöhnungsbedürftig. Kurze und abgehackte Sätze – einfach aber auch etwas langweilig zu lesen.
FAZIT: Es soll sich ja in diesem Buch in erster Linie um Sex drehen. Das tut es definitiv.
Mich persönlich hat es nicht mitreißen können. Story langweilig, Erotik bis auf einige Ausnahmen nicht wirklich prickelnd. Ich würde das Buch als ok. bezeichnen und kann den großen Trubel nicht nachvollziehen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Bewertung
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