Die Jägerin der Finsternis (Kerstin)

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Originaltitel: The Darkness Within
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442466542
Erscheinungsdatum: Dezember 08
Genre: Paranormal

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Klappentext

Dämonen der Finsternis, ein altes Familiengeheimnis und eine junge Hexe mit einer Vorliebe für Vampire ...
Eigentlich sollte Emily Winters das magische Tagebuch ihrer Großmutter nie zu sehen bekommen. Doch die Dämonen der Finsternis haben Emily aufgespürt. Ein dunkler Geheimbund hat es auf ihre magischen Kräfte abgesehen, wie schon auf die ihrer weiblichen Vorfahren. Emily bleibt nichts anderes übrig, als ihr Erbe als Hexe anzutreten, wenn sie ihr Leben und das ihrer Familie schützen will. Dabei steht ihr der attraktive und mysteriöse Jay zur Seite. Aber kann sie ihm trauen, oder hat er es nur auf ihr Blut abgesehen?

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Emilys normales Leben verändert sich drastisch, als sie auf den charismatischen Jay trifft. Dieser enthüllt ihr ein Familiengeheimnis: Alle Frauen ihrer Familie sind Hexen, auch sie. Da aber eine gefährliche Kabale auf der Suche nach ihrer Familie ist, hat ihre Großmutter, bei der sie zusammen mit ihrer Schwester aufgewachsen ist, diese Tatsache vor ihr verheimlicht. Doch jetzt hat die Kabale sie gefunden und nicht nur ihr Leben ist in Gefahr, sondern auch das ihrer Schwester und ihrer Nichte. Mit Jays Hilfe und dem Grimoire ihrer Vorfahren muss sich Emily ihrer Vergangenheit stellen, um ihre Familie zu retten.

Ich fand dieses Buch sehr verwirrend. Der Autor konfrontiert den Leser mit Emilys Familiengeschichte von ihrer Urgroßmutter über ihre Großmutter bis zu ihrer Mutter. Dabei geht er keineswegs chronologisch vor, sondern erfährt wie Emily immer wieder winzige Puzzleteile der Geschichte. Immer, wenn es interessant wurde, wurde Emily unterbrochen – sei es durch eine Entführung, einen Kuss oder den Schlaf. Das fand ich ziemlich frustrierend und hat mir oft die Lust am Weiterlesen genommen.

Zudem konnte ich Emily oft einfach nicht verstehen. In einer Szene vertraut sie Jay, in der nächsten überlegt sie, ob nicht die Kabale die Guten und Jay der Böse ist. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich ein paar Seiten zurückgeblättert habe, ob ich etwas überlesen hätte, was diese Stimmungsschwankungen erklärt, aber konnte nichts finden.

Gestört haben mich auch die Sequenzen, in der Emilys Nachbar und heimlicher Schwarm zu Wort kam – der hatte mit der Story, auch wenn er meistens mit dabei war, relativ wenig zu tun und diese Sequenzen haben die Storyline immer wieder unterbrochen. Da hätte mich Jays Sichtweise doch wesentlich mehr interessiert.

Das Ende fand ich dann ziemlich enttäuschend und ehrlich gesagt auch unnötig. Für mich ist dieses Buch jedenfalls ein großer Flop.

Bewertung

Die Jägerin der Finsternis (Kerstin)      

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