Die Männerversteherin (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Piper ISBN: 978-3492271820 Erscheinungsdatum: Juni 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Felicitas, die dreißigjährige Immer-noch-Praktikantin bei einer männerdominierten Fernsehredaktion erlebt eine böse Überraschung: Als die heißbegehrte Stelle eines Journalisten neu zu besetzen ist, wird an ihr vorbei der unqualifizierte, männliche Co-Praktikant befördert. Was hat er, was sie nicht hat? Als Felicitas dämmert, welche großen Auswirkungen der kleine Unterschied hat und warum Frauen im Berufsleben so oft den Kürzeren ziehen, ergreift sie eine ungewöhnliche, aber wirkungsvolle Maßnahme. Aber was sich so leicht angeht, entpuppt sich als eine Entscheidung mit Konsequenzen, die Felicitas so nicht eingeplant hatte ... Über Männer, Frauen und die ganze Welt dazwischen.
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
Ich möchte gerne noch drei weitere Personen vorstellen, die eine wichtige Rolle haben:
Frank Schober; ist der stellvertretende Chefredakteur von MM-Men's Magazine. Er ist ein Choleriker, wie er im Buche steht, und er hat ein Problem mit Frauen im Berufsleben.
Sebastian Goldkind; der von Felicitas nur "Mister Dreamy" genannt wird, ist der neue Chefredakteur und ein Mann der Geheimnisse hat …
Annette Fröhlich; Visagistin und Maskenbildnerin. Sie lernt Felicitas in der "Wunderbar" kennen, wo Felicitas ihrem Zweitjob hat. Die beiden Frauen verstehen sich gut und Annette bringt Felicitas auf eine Idee, die es in sich hat ...
Felicitas ist ein tougher Charakter und lässt sich nicht so leicht vom stellvertretenden Chefredakteur, in die Schranken bzw. "an den Herd" weisen. Ganz im Gegenteil, sie entwickelt Kampfgeist, der es in sich hat. Mit List und Tücke gelingt es ihr die Männerwelt auf den Kopf zu stellen und so manchen recht sprachlos zurück zu lassen.
Das Cover fängt den Blick ein und der Klappentext macht eindeutig neugierig - und verspricht nicht zu viel, denn kaum angefangen zu lesen, ist schon man mitten drin im amüsanten Geschlechterkampf. ;-)
Die Autorin Silke Neumayer hat es verstanden, mich mit ihrem flüssigen und lockeren Erzählstil auf eine Reise mitzunehmen, die es in sich hat. "Die Männerversteherin" macht beim Lesen einfach gute Laune und reizt immer wieder zum schmunzeln und zum laut heraus Lachen. Der ironische Einschlag, denn scheinbar ist die Emanzipation noch nicht überall angekommen, der Geschichte tut sein Übriges und trägt zusätzlich zur amüsanten Unterhaltung bei.
Ein wunderbarer kurzweiliger und höchst unterhaltsamer Roman. Empfehlenswert!
Bewertung
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