Spooky little Girl (Tina)


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Originaltitel: Spooky Little Girl
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3764503857
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Genre: Paranormal

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Klappentext

Von allen guten Geistern verlassen?

Lucy hat nach der geplatzten Hochzeit mit ihrem Verlobten Martin wirklich eine Pechsträhne: Sie läuft vor einen Bus – und erwacht im näheren Jenseits. Und zwar in einer Geisterschule, wo unglücklich Verstorbene lernen, was es heißt, etwas spooky zu sein. Wie wird man eine erfolgreiche Seele und erfüllt seine letzte Mission? Lucy gibt sich alle Mühe, ein guter Geist zu sein, denn ansonsten müsste sie die Ewigkeit in ihrem alten Zuhause verbringen. Wo ihr (Ex-)Verlobter offensichtlich bereits nach einem Ersatz für sie sucht. Himmel, was ist eigentlich mit ihrem Leben passiert? Und warum, zum Teufel, scheint sie trotz ihres tragischen Unfalls eigentlich niemand zu vermissen?

Ein Himmelfahrtsroman zum Lachen, Weinen und Verlieben!

Quelle: Blanvalet

Meine Einschätzung

Ergänzend zum Klappentext möchte ich noch gerne drei weitere Figuren vorstellen, die Lucy auf die eine oder andere Weise durch die Geschichte begleiten:
Nola, Lucys Kollegin, sie ist "liebenswert" wie eine Wurzelbehandlung und sie hat es auf Lucy abgesehen. Als Lucy verschwindet, sieht sie sich am Ziel ihrer Träume angelangt.
Ruby Spicer ist die "Lehrerin" der "TU - Tödlichen Unfallern" und hilft den zukünftigen Geistern, sich auf ihre "Spooky"-Mission vorzubereiten. Und Ruby ist immer da, wenn Lucy sie braucht.

Naunie, die eigentlich Clovis heißt, ist Lucy Großmutter. Naunies Geist wird Lucy an die Seite gestellt, um ihre Mission zu bewältigen.

Laurie Notara schreibt herrlich erfrischend, zumal sie es einfach wundervoll versteht dem Leser das Jenseits, seine Regeln und die kleinen Spuk-Missionen näher zu bringen. So war ich nach den ersten Seiten schon vollkommen ins Buch abgetaucht, bin begeistert mit Lucy herumgegeistert und habe auch mit ihr mitgelitten. Die arme Lucy wird wirklich vom Pech verfolgt, aber sie bekommt eine zweite Chance um alles wieder ins Lot zu bringen. ;-)

Beim Lesen hatte ich viel zu lachen, aber besonders die Letzte von Lucys Spuk-Missionen hat so viel Raffinesse und Tücke, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Lucy und ihre Oma Naunie verbünden sich und mischen die Welt der Lebenden gemeinsam auf.
Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, mir zu überlegen, ob es wirklich so sein könnte.
;-)Und seien wir mal ehrlich, dieses Jenseits hat seinen Charme- wer möchte nicht gerne mal herumgeistern und unsympathische Mitmenschen ein wenig aufschrecken?

Laurie Notaro, die in "Spooky Little Girl" die wahre Geschichte von Lucy Fisher aufgegriffen hat (im Anhang findet man mehr Informationen dazu), hat eine der wunderbarsten Jenseitsgeschichten geschrieben, die ich jemals gelesen habe.
"Spooky Little Girl - Ein Geist zum Verlieben" ist ein zauberhafter Himmelfahrtsroman zum Lachen, Weinen und Verlieben! Absolut empfehlenswert und eine wirklich tolle Autorenentdeckung!

Übrigens: Man sollte wirklich jeden Tag so leben, als wäre es der Letzte - man weiß ja nie - vor allem wenn man eine von Lucys Regel nicht sorgfältig beachtet: "Bitte die Straße hinter dem Bus überqueren. Niemals vor dem Bus, es sei denn, Sie wollen den Rest Ihres Todes in denselben Klamotten herumlaufen."

Bewertung

Spooky little Girl (Tina)      

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