Ein Mann wie Mr. Darcy (Schatten)
| Alexandra Potter | Kaufen |
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Originaltitel: Me and Mr.Darcy Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442465033 Erscheinungsdatum: März 08 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist das denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman "Stolz und Vorurteil". Verglichen mit dem Journalisten, den Emily auf einer Englandreise kennen lernt, ist Darcy einfach perfekt. Aber ist die Phantasie wirklich besser als die Wirklichkeit?
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
So nun habe ich das Buch auch fertig und kann die, im Liebesromanforum, heiß diskutierte Frage: „Ist Mr. Darcy ein sexistischer Snob?“ endlich beantworten und zwar mit einem deutlichen JA!
Will ist wirklich sexistisch und snobistisch.... aus unserer heutigen Sicht. Für damalige Verhältnisse war seine Einstellung natürlich völlig normal.
Aber würden wir das heutzutage nicht auch von einem Kerl denken, der die Meinung hat, Frauen können nur Frau und Mutter sein??
Ich fand das Buch diesbezüglich aber echt cool. Ja, Will ist und bleibt ein Traumboy, aber wie Spike (ich LIEBE diesen Namen!!!) schon sagt: „ Nur der echte Kerl bekommt das Mädchen“.
Träume sind eben nur Schäume und die Realität wirklich besser.
Solche Weisheiten mit so einem lustigem Schreibstil zu vermitteln, weist natürlich nur auf eine Punktzahl hin.
Aber vorher muss ich noch einiges loben! Zum einen finde ich die Charaktere echt toll. Jede der alten Damen war mir sehr sympathisch und hatte auch mein Mitleid.
Ebenso habe ich die Nebenliebesgeschichte zwischen Stella und Freddy echt niedlich gefunden, auch wenn der Name "Freddy" eine echte Bestrafung ist.
Spike war zwar anfangs wirklich ein A***loch aber am Schluss fand ich ihn einfach knuffig, vor allem weil ich immer an den Spike aus "Buffy" denken musste, durch den Namen, der blonden Haare und die typische spikemäßige Arroganz.
Aber na ja, ich war schon immer Fan von Buffys Spike, darum störte mich diese Ähnlichkeit seltsamerweise überhaupt nicht.
Schön fand ich aber auch all die Zitate, Parallelen, Anspielungen auf P&P (Stolz und Vorurteil), was mein Fanherz mehr als höher schlagen ließ und mich dazu verleitet hat, mal wieder das Original zu lesen.
Ich denke zwar Leutchen die P&P noch nicht gelesen haben, bzw. die legendäre BBC-Verfilmung noch nicht kennen, haben etwas Probleme alle Anspielungen zu verstehen, trotzdem ist selbst für diese Personen das Buch mehr als empfehlenswert.
Zu guter Letzt muss ich noch sagen das ich Spikes Artikel einfach klasse finde. Ebenso wie ich auch den leichten Mysteryeinschlag im Buch schön und traumhaft finde. Wer will denn nicht mal sowas erleben als Jane Austen-Fan?
Eigentlich finde ich keinen einzigen Kritikpunkt, da ja sogar das Cover mehr als schick ist!!!
Für mich einer der besten Chick-Lits seid langen Zeiten und eine der besten Interpretationen von P&P!
Bewertung
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