Schule der Lust (Bacherl)

Maria Isabel Pita Kaufen
Originaltitel: Fabric of Love
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453811003
Erscheinungsdatum: August 2008
Genre: erotischer Roman

Amazon.de


Klappentext

Als die attraktive Mira den geheimnisvollen Phillip trifft, ist ihr Leben nicht mehr, wie es war. Durch ihn lernt sie die berauschende Lust an der Unterwerfung kennen. Mira lässt sich Schritt für Schritt auf das sinnliche Spiel ein.

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Mira trifft in ihrem Garten auf den Nachbarn Phillip und ist direkt hin und weg von dem Mann. Phillip ist ein „Meister“, verdient sein Geld damit Frauen zu dominieren und auch sein privates Vergnügen geht in diese sexuelle Richtung. Er macht von Anfang an kein Geheimnis um seinen Beruf und auch nicht darum was er von Mira will….

Das Buch fing ganz klasse an. Alles richtig dosiert und der Charakter Mira wurde mir richtig gut näher gebracht. Als erwachsene Frau, die immer noch an Märchen glaubt, war mir diese schrullige Persönlichkeit mit ihrer speziellen Lebensart sympathisch. Ihre Naivität durch ihr kindliches Gemüt erschien recht glaubwürdig. Die Geschichte mit Phillip fing ebenfalls ganz spannend und auch ziemlich erotisch an. Der Schreibstil der Autorin ist etwas „märchenhaft“ , sehr flüssig und auch angenehm in der Wortwahl.

Dann allerdings ging es stark bergab. Irgendwann bestand das ganze Geschehen nur noch aus Gesprächen zwischen Mira und Phillip, auf die dann direkt ein sexuelles Spielchen folgte. Es plätscherte leider nur noch so vor sich hin und klang dann auch ohne Höhepunkt irgendwann mal unspektakulär aus.

Beispielsweise geht Mira mit einem Kunden aus, um dann allerdings festzustellen, dass Phillip doch der richtige Mann für sie ist. So weit so gut, allerdings wurde dieser Kunde zu interessant beschrieben, um dann nie wieder aufzutreten – ich hatte bis zum Schluss gedacht, er würde nochmals auftreten und noch einen Kick in das Ganze bringen aber es war tatsächlich dann nichts mehr los mit der Geschichte.

Die Erotik ist komplett im BDSM- Bereich angesiedelt. Ausnahmslos Spielchen um die Unterwerfung Miras. Keine körperliche Brutalität, also auch für Geschmäcker abseits dieses Bereiches oder auch für Einsteiger gut zu lesen. Nachteilig bei so etwas ist natürlich, dass es irgendwann mal langweilig werden kann, sollte man nicht ausnahmslos auf diese Art der Erotik stehen. Auch wenn wirklich nette Szenen dabei waren, fehlte mir dann doch die Abwechslung, um interessiert zu bleiben.

Leider ging der Roman nach dem guten Beginn ins Mittelprächtige über. Die Erotik ist zu eintönig um den breiteren Geschmack abzudecken. Allerdings war er nett geschrieben und für zwischendrin sicherlich nicht verkehrt.

Bewertung

Schule der Lust (Bacherl)      

zum Seitenanfang     zur zuletzt besuchten Seite