Sie kann's nicht lassen (Drixi)

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Originaltitel: Dasiy Dooley Does Divorce
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-29043-3
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Genre: Contemporary

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Klappentext

„Männer gehen mit Frauen ins Bett, die schwarze Unterwäsche tragen, dann heiraten sie Frauen, die Weiß bevorzugen“, bekommt Daisy vor ihrem ersten Date nach der Scheidung zu hören. Dabei hat sie doch Erfahrung mit Männern. Nur dass ihre Ehe nicht gehalten hat. Jetzt ist sie also 39 und geschieden. Was nun ansteht, nennt sich PSF – Postscheidungsflirten. Kein leichtes Unterfangen, wenn man wieder bei der Mutter auf dem Land wohnt, kein eigenes Geld verdient und die Zeit rennt. Doch Daisy lässt sich nicht unterkriegen. Sie glaubt fest an ihr Glück. Und egal ob sie eine katastrophale Affäre verarbeiten muss, sich in ein Abenteuer mit einem wesentlich jüngeren Mann stürzt oder mit ihrem besten Freund seit Kindheitstagen liebäugelt, ihre Freundinnen Jess und Lucy sind immer für sie da und helfen tatkräftig bei der Suche nach der verwandten Seele.

Quelle: Diana Verlag

Meine Einschätzung

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, man findet schnell hinein, da öfter „Rückblendungen“ in die Vergangenheit eingebaut werden, die nicht einfach zwischengeschoben wurden, sondern immer in den Verlauf passten.

Leider fand ich sämtliche Protagonisten nicht sympathisch genug. Vieles im Geschehen war für mich nicht nachvollziehbar.
Daisy fällt es unheimlich schwer mit dem Status als „Geschiedene“ klar zu kommen, ihr Ex-Mann wird auch immer nur negativ dargestellt; angeblich habe sie ihn von Anfang an nicht geliebt.

Auch die Freundinnen Jess und Lucy sind leider recht oberflächlich beschrieben, Jess wirkt regelrecht als Männerhasserin die alle männlichen Personen über einen Kamm schert und anscheinend genau weiß, wie alle ticken. Lucy führt anfangs eine „glückliche“ Ehe, erfährt dann von der Affäre ihres Mannes.

Das Hin und Her zwischen getrennt sein – doch wieder zusammen – getrennt etc. wäre bestimmt nachvollziehbarer, wenn man mehr Einblicke in das Gefühlsleben von Lucy gehabt hätte. Auch die Männer wirken alle farblos beschrieben und die Handlungen waren überwiegend nicht nachvollziehbar.

Extrem unglaubwürdig war es zudem, wie schnell Daisy die ungewollte Schwangerschaft und die Abtreibung vergisst , das wurde einfach zu schnell auf nur sehr wenigen Seiten abgehandelt und dann gar nicht mehr angesprochen, kurz danach fällt ihr dann aber ein, dass sie ja doch ganz gerne ein Kind möchte.
Die Ansicht: „Du hast keine Eile, du musst nicht mit 30 verheiratet sein und mit 35 Mutter“ fand ich kurios, da das meiner Meinung nach nicht übermäßig früh wäre.

Die Geschichte hat ein Happyend, was den Roman wieder etwas aufwertet, allerdings auch sehr knapp gehalten ist.

Bewertung

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