Weil ich für dich da bin (Tina)
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Originaltitel: The Miracle of Grace Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442460281 Erscheinungsdatum: Januar 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Liebe, Freundschaft, Vertrauen - und die Kraft des Verzeihens
Das Verhältnis zwischen Grace und ihrer Mutter Eileen ist seit jeher schwierig, zu stark sind die Charaktere der beiden Frauen. Als Grace eines Tages eher zufällig erfährt, dass ihre Mutter unheilbar krank ist, können die beiden Frauen mit dieser Situation zunächst nicht umgehen, zumal Eileen das Thema stets meidet. Doch schließlich gelingt es ihnen, sich einander anzunähern, sich zu verstehen. Endlich merkt Grace, wie sehr ihre Mutter sie liebt und immer geliebt hat. Und dann macht Grace eine aufregende Entdeckung, die ihr Leben auf den Kopf stellt ...
Eine zu Herzen gehende Mutter-Tochter-Geschichte.
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
In Morag Pruntys „Weil ich für dich da bin“ erzählt die Figur Eileen immer im Wechsel mit Grace ihre jeweiligen Lebensgeschichten.
Gerade für Eileen war es nicht immer einfach, aber sie will als starke Frau und Kämpferin, die Zeit die sie noch hat nutzen. Und sie zeigt auch wie sehr sie Grace eigentlich liebt, sich aber nicht traut dies zu zeigen.
Grace ist eine junge Frau, die Angst vor dem Verlust hat, aber auch ebenfalls Angst davor hat, ihrer Mutter ihre Liebe zu zeigen. Sie macht zwar immer wieder Versuche in diese Richtung, aber dann kommt etwas dazwischen und Grace zieht sich zurück. Durch eine überraschende Entdeckung, wird allerdings ihr Leben derart auf den Kopf gestellt, das sie sehr viel mehr Einsicht in die Dinge bekommt, die Eileen durchmachen musste.
Morag Prunty hat ein sehr emotionales Buch geschrieben, das sehr zum Nachdenken anregt.
Die Geschichte der beiden Frauen Grace und Eileen ging mir als Leser sehr nahe und zeigt wie schwer eine Mutter-Tochter Beziehung sein kann, wenn man versucht den anderen zu schützen.
An ein paar wenigen Stellen hätte ich Grace manchmal gerne geschüttelt um sie zur Vernunft zu bringen. Dann aber konnte ich auch wieder Verständnis für das Verhalten des Charakters aufbringen. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der sehr gekonnten Ausdruckweise der Autorin, die es sehr beherrschte die Emotionen der Figuren zu vermitteln.
„Weil ich für dich da bin“ hält dem Leser klar vor Augen, dass man, auch wenn es schwer fällt, dem anderen zeigen sollte wenn es einem nicht gut geht und es auch nicht schwer sein sollte, Hilfe anzunehmen. Denn das Leben ist einfach zu kurz und man sollte Freud und Leid mit den Menschen teilen, die man liebt.
Ein Zitat von Franklin D. Roosevelt spiegelt sehr gut das Gefühlsleben der Figuren wieder: „Das Einzige, was wir fürchten müssen, ist die Furcht selbst.“
Eine Geschichte die zu Herzen geht. ;-)
Bewertung
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