Bürosex (Ka)
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Originaltitel: ---- Verlag: Juicy Books ISBN: 978-3942363068 Erscheinungsdatum: 978-3942363068 Genre: Erotischer Roman |
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Klappentext
Was passiert nach Geschäftsschluss im Büro, wenn Chef und Sekretärin allein sind ...? June und Ava erfahren, was es heißt, sich um das "persönliche Wohl" ihrer Chefs zu sorgen. Während Junes Chef gleichzeitig von seiner verheirateten Klientin Susan verführt wird, setzt Avas Boss Gordon seine zu Anfang noch widerspenstige Assistentin an die oberste Stelle seiner Eroberungen.
Quelle: Juicy Books
Meine Einschätzung
BÜROSEX beinhaltet zwei "Novellen" der Autorin Ana Riba und diese sind dem erotischen Genre der BDSM, wenn man es auch so nennen kann, der `romantischen´ BDSM zuzuordnen. Ich persönlich bin kein Liebhaber dieser sexuellen Spielart, doch nichtsdestotrotz gelingt es der Autorin eine Art des "Verstehens" und eine Antwort auf die Fragen nach dem ´Weshalb` und `Warum´ im Leser zu erzeugen.
In Geschichte eins, "Die Praxis", erzählt Ana Riba die Geschichte über Dr. Richard Evans, der sich als Psychologe einen Namen gemacht hat. Eine seiner Patientinnen, Susan Craven, wird von ihrem Mann sexuell ignoriert und offenbart Richard, dass sie ihn dazu auserkoren hat für ihn das "Lustobjekt" zu sein. Richard wird in einen Strudel aus sexueller Gier und Dominanz gezogen. Doch er hadert sehr mit seiner "sadistischen" Ader und zieht sich zunehmend zurück. Das ruft seine Assistentin June auf den Plan, die alles daran setzt ihn aus diesem selbstzerstörerischen Sog zu befreien.
Die zweite Erzählung "Freunde und Frauen" beschäftigt sich mit Gordon Sumner, einem Literatur- und Modelagenten, der sich seit Jahren zu seiner Assistentin Ava Fisher hingezogen fühlt, die ihn jedoch stets - professionell wie sie ist - auf Abstand hält. Bis zu dem Moment, als er Bilder von Ava entdeckt, die sie in eindeutiger, verschnürter Position darstellen. Von diesem Moment an wird sein Werben um Ava stärker, was unverhofft seinen besten Freund Brandon Cox auf den Plan ruft, der seinerseits einiges mit Ava vorhat.
Grundsätzlich möchte ich vorausschicken, dass mir die beiden Geschichten - unabhängig voneinander - gut gefallen haben. Doch da sie nun einmal zusammen in einem Buch zu finden sind, fallen die Parallelen der Stories ins Auge, wie z. B.: Beide Männer sind sehr groß gewachsen und habe eine Abneigung gegen Technik, vor allem gegen Computer. Beide Männer entsprechen dem Bild eines "leicht verwirrten Professors". Beide Protagonisten gehen in leicht gebeugter Haltung, um dem Gegenüber mehr `Vertrauen´ zu vermitteln. In "Die Praxis" und "Freunde und Frauen" tritt stets ein übler Gegenspieler auf.
Jetzt stehe ich vor einem Dilemma. Die Art wie die Autorin die Feder schwingt hat mir - wie gesagt - gut gefallen. Die Geschichten rund um die Erotik waren durchaus lesenswert geschrieben. Auch der sprachliche Umgang mit der Erotik war ansprechend und niveauvoll. Doch besagte Parallelen lassen das Buch als Ganzes "weniger rund" erscheinen. Daher gibt es von mir an dieser Stelle nur 4 LesePunkte.
Bewertung
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