Dance of the Gods (Kerstin)

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Deutsche Ausgabe: Blau wie das Glück
Verlag: Jove Books
ISBN: 978-0515141665
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Genre: Paranormal

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Teil einer Serien
Circle Trilogie

Klappentext

Raised in a family of demon hunters, Blair Murphy has her own personal demons to fight - the father who trained, then abandoned her, and the fiancé who walked out on her after learning what she is. Now she finds herself training a sorcerer from 12th century Ireland, a witch from modern day New York, a scholar and a shape changer from the mythical land of Geall, while trying to keep herself from staking the sixth of their circle and host: a vampire sired by Lilith, the vampire queen they've been charged with defeating on Samhain.

No stranger to butt-kicking, Blair finds herself taking a good whipping when it comes to that handsome and flirtatious Geallian, Larkin. And a couple of run-ins with Lilith's right-hand gal gives Blair more than she reckoned for, mentally and physically. But will she be able to stay afloat long enough to defeat Lilith's loyal in pre-battle bouts? Or will she find herself falling for the one thing she vowed never to give in to again? If the vampires don't do her in, Larkin is certainly up to the task.

Quelle: Jove

Meine Einschätzung

Die sechs Auserwählten, die gegen die Vampirkönigin Lilith kämpfen sollen, sind endlich komplett. In Irland bereiten sie sich auf die große Schlacht vor, die zu Samhain in der Fantasy-Welt Gaell stattfinden soll. Neben der künftigen gaellischen Königin, dem Vampir Cian, der Hexe Glenna, dem Zeitreisenden und Zauberer Hoyt gehören auch die Vampirjägerin Blair sowie der Formenwandler Larkin, der ebenfalls aus Gaell stammt, zu dem Zirkel. In diesem Band wird deren Liebesgeschichte beschrieben. Die draufgängerische, kämpferische Blair verliebt sich in den eher romantisch veranlagten Larkin, der aber ihre Angriffe (verbal und physisch) genauso geschickt zurückgeben kann. Nachdem in Irland alle Vorbereitungen getroffen sind, machen sich die sechs auf den Weg durch den Steinkreis nach Gaell, wo sie zu ihrem Entsetzen feststellen müssen, dass Lilith schon vor ihnen angekommen ist. Außerdem müssen sich die „Erdlinge“ und besonders der Vampir mit Unglauben und Misstrauen zurechtfinden…

Nachdem mir der 1. Teil zu überladen war und ich kaum eine Personencharakterisierung ausmachen konnte, gefällt mir Teil 2 deutlich besser. Zwar bleiben Glenna und Hoyt immer noch farblos, aber die anderen Gestalten gewinnen etwas an Kontur. Da die Vorgeschichte bekannt ist und alle Personen eingeführt sind, lässt sich dieser Teil nicht mehr so verwirrend lesen wie sein Vorgänger. Larkin als Held hat mir sehr gefallen: er weiß, was er will und versucht es auch zu bekommen, bleibt dabei aber immer schelmisch und charmant, so dass man ihm einfach nicht böse sein kann. Blair war mir persönlich etwas zu tough (darin und auch in ihrer harten Kindheit hat sie mich auch ein wenig an Nora Roberts Serienheldin Eve Dallas erinnert), aber mit der Zeit konnte ich mich auch mit ihr anfreunden. Etwas negativ aufgestoßen ist mir der manchmal zu sehr gewollte amerikanische umgangssprachliche Ton, den besonders Glenna und Blair gerne verwenden, während dann sowohl der Zeitreisende Hoyt als auch die beiden gaellischen Bürger leicht verwirrt gucken. Überhaupt kamen mir die Figuren nicht wirklich wie Protagonisten aus „Fleisch und Blut“ vor, sondern wirkten eher wie Typen, was natürlich auch daran liegen kann, dass es schwer ist, sechs vollkommen unterschiedliche Personen auf 300 Seiten zu beschreiben, zumal hier der Aspekt wirklich auf allen sechs Figuren liegt und nicht wie in früheren Trilogien auf der jeweiligen weiblichen Hauptperson. Gaell erinnert zu sehr an ein märchenhaftes Irland, um wirklich interessant zu sein. Über diese Welt erfahren wir leider so gut wie gar nichts: Sitten, Gebräuche, Hintergründe – was das angeht, hätte die Handlung auch in Irland weiterspielen können. Trotz aller Kritikpunkte gelingt es Nora Roberts jedoch, so fesselnd und flüssig zu schreiben, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann. Nicht ihr bestes Werk, aber sehr schön zu lesen.

Bewertung

Dance of the Gods (Kerstin)      

Tipps für Original Lese Anfänger

von Kerstin

Die 'Circle Trilogie' von Nora Roberts eignet sich für die Leser, die schon ein wenig Erfahrung im englisch Lesen haben. Schwierigkeitsgrad: mittelschwer.

Sprache und Handlung: Es gibt einige umgangssprachliche Wendungen, die durch den Kontext aber gut verstanden werden können. Da die Figuren bereits in Teil 1 eingeführt werden, ist die Geschichte nicht schwer zu verstehen. Da drei der Hauptfiguren aus einer anderen Zeit/Welt stammen, halten sich umgangssprachliche Ausdrücke in Grenzen.

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