Das Leben ist kein Gurkensandwich (Tina)


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Originaltitel: A Surrey State of Affairs
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3805250153
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Genre: Contemporary

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Klappentext

Gurkensandwiches zum Five o’clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an­deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ...

Quelle: Wunderlich

Meine Einschätzung

Constance Harding, eine Countrylady durch und durch, bekommt von ihrem Sohn Rupert, einem IT-Berater, einen Computer und die Idee einen Blog ins Leben zu rufen. Fortan berichtet Constance regelmäßig auf "Silberglöckchen" über ihre Familie - Rupert, der sich nicht binden will, Sophie, die nicht recht weiß was sie aus ihrem Leben machen soll und das Hausmädchen, das eine besondere Herausforderung darstellt - ihr Papagei und ihr Hobby, das Läuten, und ihre Freunde aus Surrey.

Constance ist eine Frau, die alles für ihre Familie tut und sich dabei selbst fast vergisst. Auf ihre ganz besondere Art und Weise war sie mir sehr sympathisch. Vielleicht hat es mich deshalb (und obwohl Costance Harding "nur" eine Kunstfigur ist) so richtig gefreut, dass sie ihre Fehler erkennt und am Ende ihr Leben verändert.

In "Das Leben ist kein Gurkensandwich" erzählt die Ich-Erzählerin Constance von ihren Erlebnissen rund um Haus, Hof und Familie. Ceri Radford, die die Hausfrau Constance Harding für "The Telegraph" als Blog ins Leben gerufen hat, hat ihr Buch ganz im Sinne der in England sehr beliebten Constance-typischen Blogeinträgen gestaltet. Und obwohl ich Ceri Radfords Telegraph Blog nicht kenne, möchte ich einfach behaupten, dass dieser Erzählstil einfach perfekt passt.

Die Autorin versteht es gekonnt dem Leser in Blog-Form Constance und ihre Familie näherzubringen. Wunderbar bildlich beschrieben, kann man sich die einzelnen Szenen problemlos als Kopfkino vorstellen, die sowohl zum Lachen, als auch zum Kopfschütteln einladen. Der trockene britische Humor trägt sein Übriges zur kurzweiligen und amüsanten Unterhaltung bei und lässt einen nicht so schnell wieder los.

Es ist ein Buch für alle, die eine kurzweilige Familiengeschichte lieben; aber auch als Urlaubslektüre sehr zu empfehlen. Das Cover ist dabei ein Blickfang und es lädt durchaus zum Verweilen ein ;-)

Bewertung

Das Leben ist kein Gurkensandwich (Tina)      

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