Das Liebesleben der Farne (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Droemer / Knaur ISBN: 978-3426198292 Erscheinungsdatum: April 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Caroline ist Gärtnerin aus Überzeugung und glaubt fest, dass man im Leben am besten allein zurechtkommt. Auf Menschen ist kein Verlass! Das beweist nicht nur ihr unnahbarer Auftraggeber Gregor, der ihre Farne ruiniert, sondern auch die Karte, die sie von ihrer tot geglaubten Mutter erhält. Bei der Suche nach ihr trifft sie ausgerechnet auf Gregor - der obendrein noch ihre Hilfe braucht...
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Caroline ist 26 Jahre alt und hat ihre Mutter nie kennengelernt. Sie ist Gärtnerin, liebt ihren Beruf und ihre Farne über alles.
Doch plötzlich ändert sich ihr Leben: Erst kommt eine Karte von ihrer totgeglaubten Mutter und dann zerstört ein Unwetter ihre gesamte Existenz.
Caroline macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und erlebt dabei das ein oder andere Abenteuer…
Gregor, 33 Jahre alt ist ein erfolgreicher Werbetexter, der den Sinn des Lebens hinterfragt, nachdem sein Patenonkel ihn um einen wichtigen Gefallen gebeten hat: Sein letzter Wunsch ist es, dass nach seinem Tod seine Asche an drei unterschiedlichen Orten Europas ins Meer gestreut wird.
Auf ihren beiden unterschiedlichen Reisen kreuzen sich nun immer wieder die Wege von Caroline und Gregor. Und das Schicksal hat noch die ein oder auch andere Überraschung für beide in der Hand.
Eigentlich war „Das Liebesleben der Farne“ nur ein Fehlgriff von mir aus dem Bibliotheksregal. Aber da ich es so interessant fand, dass das Buch scheinbar die Leserschaft spaltet und oft diskutiert wurde habe ich es mir vorgenommen und bin nun sehr froh über den "Fehlgriff" ;-)
Caroline ist auf der Suche nach ihren Wurzeln, aber das ist nicht immer so einfach, denn es kann auch schmerzlich sein und alles was sie bislang geglaubt hat; löst sich in ein Nichts auf.
Gregor ist ein Kopf- und kein Gefühlsmensch, aber durch den Tod seines Patenonkels lernt er eine Menge über sich und das Leben. Es kommt einem beim Lesen ein bisschen so vor, als wäre seine Reise, die eigene, ganz persönliche.
Und wer würde nicht gerne mal den Jacobsweg entlang pilgern oder am Meer stehen und das Kap genießen?
Beate Rygiert hat eine sehr bildliche Art dem Leser ihre Geschichte zu erzählen. Man kann sich also beim Lesen auf Kopfkino pur einstellen.
Auch das Zusammentreffen von Caroline und Gregor ist immer sehr interessant, vor allem da sie beiden nicht wissen wie sie die Gefühle deuten sollen. Sie haben mich an zwei verliebte Teenies erinnert, die sich nicht trauen, sich ihre Gefühle einzugestehen.
Aber sie passen zusammen, denn sie haben beide die gleiche Geschichte.
Was mir gut gefallen hat, war, dass in der Überschrift der einzelnen Kapitel immer stand was Caroline oder Gregor dachten, denn so konnte ich mich besser in die Figuren hineinversetzen.
Ich habe zwar den grünen Daumen, konnte mich bisher aber nicht so mit den Farnen anfreunden, nun werde ich es bestimmt ausprobieren ;-)
Bewertung
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