Der längste Tag in unserem Leben (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426504826 Erscheinungsdatum: Januar 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Was ist wirklich wichtig im Leben? Diese Frage stellt sich die junge Norwegerin Silje - vor allem, nachdem sie sich von Leo getrennt hat, den sie so liebte und mit dem sie in London lebte. Doch sie verließ ihn, weil sie es in der Metropole vor Heimweh nicht mehr aushielt. Da ruft sie ein Anruf des ehemaligen Geliebten nach London zurück. Alarmiert macht sie sich auf die Suche nach ihm, denn er scheint in höchster Gefahr zu schweben ...
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Die Liebe, aber auch die Sehnsucht, kann Berge versetzen, so auch in dem Fall wo Silje; die aus Liebe und Sorge von Norwegen wieder nach London reist um Leo zu suchen. Mich persönlich hat insbesondere die kleine Liebesgeschichte in "Der längste Tag in unserem Leben" sehr bewegt. Sie hat jedoch nur am Rande Bedeutung - der Hauptteil der Geschichte ist eine wahre Geschichte die Verena Rabe erlebt hat.
Es geht um die Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London. Die Autorin war damals selber zugegen und lässt nun praktisch die Augenzeugen in Form von Figuren in einer Geschichte darüber berichten. Verena Rabe erzählt so gekonnt und sehr detailgenau, so dass man beim Lesen das Gefühl hat, selber ebenfalls dabei zu sein. So kann man nicht anders als förmlich mitzufiebern und immer wieder den Atem anzuhalten, wenn es zu spannend wird. An einigen Stellen muss man schwer schlucken und die Details und das Grauen sind dann nicht leicht auszuhalten.
Die Geschichte zeigt sehr deutlich, dass das Leben von der einen zu der anderen Minute umschlagen kann. Plötzlich ist nichts mehr so wie vorher. Dann erst begreift man wie schnell sich das Blatt wenden kann und das jederzeit etwas geschehen kann; und an dieser Stelle fängt man an, auch über sein eigenes Leben nachzudenken.
Gefühlvoll und intensiv geschrieben. Ein sehr fesselndes Buch, das zum Nachdenken anregt, aber auch Mut macht.
Bewertung
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