Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)

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Originaltitel: Playing the Odds / Tempting Fate / All the Possibilities / One Man's Art / For Now, Forever
Verlag: Mira
ISBN: 978-3899418231
Erscheinungsdatum: März 2011
Genre: Contemporary

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Teil einer Serie
Die Macgregors


Klappentext

1. Das Spiel beginnt:
Es ist Leidenschaft auf den ersten Blick, als Serena MacGregor auf dem Luxuskreuzer dem attraktiven Justin Blade begegnet. Und so macht sie etwas, das sie noch nie zuvor getan hat. Sie gibt sich dem Millionär, von dem sie so wenig weiß, hin. Eine heiße Affäre beginnt - die abrupt endet. Denn Serena erfährt, wer Justin geschickt hat.

2. Lebe die Liebe:
Gefühle verbietet die schöne Anwältin Diana sich grundsätzlich - ihre freudlose Kindheit ist schuld daran. Ihr Kollege Caine MacGregor kann das nicht verstehen. In Dianas Nähe spürt er zärtliches Verlangen und er weiß, dass ein glückliches Leben zu zweit vor ihnen liegt. Wenn es ihm gelingt, Diana von seiner Liebe zu überzeugen.

3. Alan MacGregor, der am Beginn einer vielversprechenden Karriere als Politiker steht, hat sich entschieden: Er möchte Shelby Campbell bitten, seine Frau zu werden. Hübsch und intelligent wie sie ist, hat er sich sofort in sie verliebt, und sie erwidert seine Gefühle. Doch es gibt ein Problem: Shelby hat sich geschworen, niemals einen Politiker zu heiraten.

4. Bei Tag und bei Nacht:
Für die Dorfbewohner ist Grant Campbell, der zurückgezogen in einem Leuchtturm wohnt, ein Sonderling. Doch die junge Malerin Gennie fühlt sich von ihm magisch angezogen. Wild wie die tosende See sind die Liebesnächte, die sie miteinander verbringen.

5. Stunde des Schicksals
Während Anna im Krankenhaus auf Nachricht über den Zustand ihres Mannes wartet, erinnert sie sich daran, wie ihre Liebe mit Daniel MacGregor begann, obwohl ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben zunächst so unterschiedlich waren. Kann das Schicksal so grausam sein, ihr den geliebten Mann für immer zu nehmen?

Quelle: Mira

Meine Einschätzung: Das Spiel beginnt

(Playing the Odds)

Serena ist eine typische MacGregor: Schön, intelligent, und eine Kämpfernatur. Genau aus diesem Grund arbeitet sie trotz eines Bomben-Uniabschlusses im Casino eines Luxusdampfers – hier kann sie nämlich nur Serena sein. Als sie dort dem charismatischen Justin Blade begegnet, gerät die Willenskraft der McGregor –Tochter stark ins Straucheln. Der Mann ist gefährlich, mysteriös, ein knallharter Geschäftsmann und scheint genau zu wissen was er will und es zudem auch immer zu bekommen. Beide wissen anfangs allerdings nicht, dass das MacGregor- Oberhaupt dem Schicksal mit dieser Begegnung etwas nachgeholfen hat …

Die MacGregors sind eine Familie aus nahezu perfekten Individuen, die es dennoch schaffen total sympathisch beim Leser anzukommen. Beginnend bei dem Dauer-Kuppler-Oberhaupt haben sie sowohl als „Familie“, als auch als Einzelcharaktere dieses gewisse Etwas, das man gerne liest.

Gemäß der Entstehungsphase dieses Familienkonstrukts hat man zwar die gängigen Schwächen wie gestandene Machohelden, Weibchenfrauen, Überdramatisierungen und typische Denver-Clan - Grundstimmung - allerdings ist bei den McGregors ein gesundes Gleichgewicht der Fall, so dass man sich auch als moderne Frau wenig daran stört.

Dieses erste Kapitel der Familiengeschichte ist einer meiner Lieblingsteile, zumal es hier um die Powerfrau der Familie geht. Ihr Gegenpart Justin schafft es zwar sie "als Mann" zu toppen, unterdrückt ihre Persönlichkeit aber dennoch nicht im Geringsten. Das Renn-und-Fang-Spiel der beiden Sturköpfe bis zum Eingestehen der großen Liebe ist schön zu verfolgen und der schrullige Hauspatron lockert das Geschehen durchgehend auf humorvolle Weise auf.

Eine kleine Rachegeschichte um Justin bringt zwar keine große Spannung aber gutes Tempo in die Handlung und die Casino-Kulisse macht das Bild komplett. Leidenschaft und Romantik sind der Kürze der Geschichte gut angepasst.

Sprachlich einfach und flüssig die optimale leichte Couchlektüre für Zwischendrin. Nur das zu schnell herbeigeführte Happy End kostet einen halben Punkt.

Bewertung:

Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)      

Meine Einschätzung: Lebe die Liebe

(Tempting Fate)

Im zweiten Teil der MacGregor -Sage finden Serenas Bruder Caine und Justins Schwester Diana zueinander. Im Vergleich zu den freien und wilden Charakteren des ersten Liebespaares sind die Geschwister anders gestrickte Protagonisten. Wie Serena und Justin sind sie sich allerdings ebenfalls sehr ähnlich in ihren Eigenschaften; Beide erfolgreiche und ehrgeizige Anwälte, beide etwas unterkühlt (zumindest auf den ersten Blick) und beide wenig impulsiv in ihren Handlungen.

Wenig spannend erzählt dieser Teil in ruhigem Fluss die Love Story des MacGregor Sohnes und die Aufarbeitung der Geschwisterbeziehung der Blades. Nebenrollen der restlichen Familie laufen im Hintergrund stets weiter, so dass die Kuppelversuche des "alten" Hausherrn wieder für humorvolle Einlagen sorgen.

Die Story ist weder besonders, noch anspruchsvoll aber angenehm zu lesen. Stark sind die Charaktere, die das ganze zur netten Couchlektüre machen, da man auch bei geringer Spannung gerne mehr über die Familienmitglieder liest.

Bewertung:

Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)      

Meine Einschätzung: Affäre in Washington

(All the Possibilities)

Im dritten Teil dieser Familiengeschichte erfahren wir wie Senator Alan MacGregor sein Liebesglück findet. Ich bin ein Fan der MacGregors und auch Alan ist ein fesselnder Charakter. Ein gutaussehender Karrieretyp mit Stil, Charme und Humor. Dennoch schwächelt dieser Teil für mich sehr stark, was auch an der Partnerin liegt, die die Autorin diesem tollen Mann zugedacht hat.

Zu Beginn hat mich diese Konstellation noch viel erwarten lassen, da das zukünftige Liebespaar recht unterschiedlich aufgetreten ist; er - der smarte Politiker, sie - die flippige Künstlerin. Im Verlauf der Geschichte ist mir die Protagonistin allerdings nur noch auf die Nerven gegangen; Angst vor einer Beziehung mit einem Politiker, welche aus vergangenen Ereignissen herrührt, ist bei dieser übertriebenen Darstellung keineswegs emotional, sondern nur noch dümmlich.
Weiterhin sollte eine Künstlerin sicherlich etwas exzentrisch sein; aber dieses pubertäre Rumgezicke ist ab einem bestimmten Punkt nur noch schwer zu ertragen.

Generell plätschert die Story, trotz der Kürze, nur so vor sich hin. Verfeindete Clans - was für eine dramatische Vorlage nach Romeo und Julia! Doch sie wird leider nicht genutzt.

Sprachlich im gewohnten Stil nett zu lesen, leidenschaftlich vergleichsweise weniger interessant, was an vorgenannten Punkten liegen kann.

Ein MacGregors - Roman, den man zwar der Vollständigkeit halber lesen muss, der allerdings als Einzelstory schwach abschneidet.

Der Hinweis an dieser Stelle die Geschichten der Reihe nach zu lesen, sollte für die Besitzer der Einzelbände erfolgen, da die Geschichten zumindest im Hintergrund aufeinander aufbauen und der Charme sonst verloren geht.

Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)      

Meine Einschätzung: Bei Tag und bei Nacht

(One Man's Art)

Ohne Vorkenntnisse zu dieser Familiengeschichte steht bei diesem Teil alles zusammenhanglos im Raum. Selbst als Fan der McGregors muss ich sagen, dass Frau Roberts etwas viel dem Zufall überlässt.
Der Bruder einer angeheirateten McGregor ist hier der Protagonist und die familienfremde Protagonistin ist zufällig dann auch wieder mit den beiden anderen Angeheirateten verwandt, so dass da in dieser Hinsicht erneut wieder einige Konflikte kreiert werden, die es zu lösen gilt. Wenn alles schief läuft, richtet es natürlich wie immer der alte Kuppler-McGregor …

Nora Roberts Romane sind, was kurzweilige Unterhaltung angeht, keine schlechte Wahl- allerdings ohne die anderen McGregor Teile wird diese Kurzstory durchfallen; Viel Zufall, wenig Spannung, zu gestelzt im Ausdruck und wenig Leidenschaft.

Eigentlich nicht empfehlenswert, aber im Zusammenhang irgendwie doch lesenswert.

Bewertung:

Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)      

Meine Einschätzung: Stunde des Schicksals

(For Now, Forever)

Nachdem der vierte Teil des Sammelbandes vom Inhalt her stark geschwächelt hat und sich bei mir langsam der Gedanke einschlich, dass der Autorin langsam die Ideen ausgehen, wird man dann vom fünften Teil regelrecht positiv überrascht.

Eine wunderbare Idee, die Story der „beiden alten“ McGregors zu erzählen, zumal man vor allem Daniel im Laufe der Lebens-und Liebesgeschichten seiner Sippschaft schon etwas in sein Leserherz geschlossen hat.

Nora Roberts ist sicherlich keine überragende Künstlerin was das Schreiben von leidenschaftlichen Szenen angeht – vor allem bei den älteren Romanen ist die Ausdrucksweise diesbezüglich recht unrühmlich, aber was den Romantikfaktor betrifft, kann die Autorin und auch dieser Abschlussteil deutlich punkten und läuft somit zur McGregor-Hochform auf.

Bewertung:

Die MacGregors 1 bis 5 (Elena)      

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