Insel der Gefahr (Kerstin)

Karen Robards Kaufen
Originaltitel: Beachcomber
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453400320
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Genre: Romantic Suspense

Amazon.de


Klappentext

Christy muss für die Mafia einen brisanten Botengang erledigen. Dabei wird sie von FBI-Agent Luke beschattet, der sich bald nicht nur beruflich für die hübsche junge Frau interessiert. Noch ahnt er nicht, dass sie versucht, den Fängen der Mafia zu entkommen – während es ein kaltblütiger Serienmörder auf sie abgesehen hat.

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Christy ist im Umfeld der Mafia aufgewachsen, wollte aber mit deren Machenschaften nie etwas zu tun haben. Aus eigener Kraft machte sie schließlich als Anwältin Karriere, bis sie herausfand, dass ihr Verlobter, der gleichzeitig ihr Boss ist, auch dazu gehört. Daraufhin macht sie mit Michael Schluss und schmeißt ihren Job hin, doch die Mafia verlangt von ihr, auf einer Insel einen Koffer zu übergeben. Dafür wollen sie sie dann künftig in Ruhe lassen. Voraussetzung natürlich: keine Polizei.

Doch diese Voraussetzung einzuhalten, ist gar nicht so einfach, wenn man nach der Übergabe mitten in der Nacht am Strand über eine Leiche stolpert und den Mörder sogar noch kurz sehen kann.

Wie es scheint, treibt auf dieser Insel ein Serienmörder sein Unwesen und durch die Entdeckung der Leiche ist er auf Christy aufmerksam geworden. Christy fühlt sich auf Schritt und Tritt verfolgt, und zwar nicht nur vor dem Mörder und der Mafia, sondern auch noch von ihrem attraktiven Nachbarn Luke, der immer zur Stelle ist, um ihr zu helfen.

Luke arbeitet fürs FBI und ist eigentlich hinter Christys Ex-Verlobten her, den er ebenfalls auf der Insel vermutet. Er geht davon aus, dass Christy in kriminelle Machenschaften verwickelt ist und hofft, sie als Köder benutzen zu können. Dass er sich in sie verliebt, war nicht Teil seines Plans...

Ich bin etwas zwiegespalten. Am Anfang war ich begeistert und fand den Roman ziemlich spannend. Wie die meisten Robards-Bücher lässt er sich flüssig und locker lesen, die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil.

Die Personen waren sympathisch. Gary, Lukes Kollege, hat mir besonders gut gefallen, der etwas schusselige und irgendwie hilflose Typ, der gerne kocht lockert die Geschichte etwas auf, genau wie Marvin, der Kater, der gerne Steak isst.

Doch ich habe auch einige Kritikpunkte:
1. stellt sich unser FBI-Mann teilweise zu ungeschickt an, dafür, dass er schon so lange in diesem Metier arbeitet.
2. geht viel Spannung dadurch verloren, dass der Leser weiß, dass der Serienmörder Christy nichts antun kann, weil sie ständig vom FBI überwacht wird und
3. ist die Auflösung sehr schwach.

Dennoch, die Autorin fängt die Atmosphäre gut ein, etwas Humor vorhanden ist (die Schildkrötenleute) und genug Spannung, damit der Leser wissen will, wie es weiter geht.

Bewertung

Insel der Gefahr (Kerstin)      

zum Seitenanfang     zur zuletzt besuchten Seite