Perfektion (Anke)

Michaela Rabe Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: fredeboldundfischer
ISBN: 978-3939674115
Erscheinungsdatum: November 2007
Genre: Thriller

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Klappentext

Gleichmäßige Schnitte, immer exakt an den selben Körperstellen abgebracht, überziehen die Körper der Frauen, die innerhalb weniger Wochen in Los Angeles ermordet aufgefunden werden. Der Täter nimmt sich Trophäen, trennt einzelne Körperteile ab und lässt seine Opfer leicht betäubt, aber bei vollem Bewusstsein, schlicht und einfach verbluten - hinterlässt aber sonst keine verwertbaren Spuren.Es gibt keine Zeugen, keine Verbindungen zwischen den einzelnen Opfern, ein Motiv ist nicht erkennbar. Den ermittelnden Detective Lincoln Silver und seinem Partner Bob Payton läuft die Zeit davon. Dann aber ändert der Killer auf einmal die Spielregeln und macht damit seinen ersten Fehler, denn seine nächsten Opfer sind Frauen, die Silver sehr nahe stehen...

Quelle: fredeboldundfischer

Meine Einschätzung

Ich kann es zugeben, Polizeiarbeit, Ermittlungen und Tätersuche interessieren mich nicht so sehr wie eine Liebesgeschichte und so bevorzuge ich persönlich ‚Romantic Suspense‘ mit einem recht hohen ‚Romantic‘ Anteil.
Obwohl das in ‚Perfektion‘ nicht der Fall ist, empfand ich den Romance Anteil im Buch als genau richtig dosiert.

Die Begründung liegt wohl in der Faszination und Spannung des Buches, derer ich mich nicht entziehen konnte. Ich musste weiter und weiter lesen um endlich die Lösung und das Ende des Buches erfahren zu können. Und so war der Wunsch den Täter dingfest zumachen, sehr viel stärker, als die Hauptprotagonisten in einem glückseligen Happy End vereint zu sehen. Auch wenn mich das glückliches Ende von Silver und Ana natürlich erfreut und auch beruhigt hat.

Wie bei allen Büchern die ich lese, geht mein erster Blick in Richtung der Figuren, die allesamt sehr interessant waren. Sogar der Täter hat mich fasziniert, weil die Figur so stimmig war und einfach ‚gepasst‘ hat.
Vor der ersten Seite an mochte aber ganz besonders den Helden Silver. Auch die Figur der Ana war mir von Anfang an sympathisch.

Trotz des dramatischen Grundtones, schließlich geht es um eine Serie beängstigender Morde, musste ich mehr als einmal über Michaela Rabes amüsanten Wortwitz schmunzeln, wie z.B. über meinen Lieblingssatz von Ana (über Silver): „Stumm und nackt gefiel er ihr sowieso viel besser als angezogen und schlecht gelaunt.“

Positiv erwähnen möchte ich auch den Titel und die Covergestaltung, die ich für hervorragend ausgewählt halte.

Fazit: Ein spannender Thriller, der mir reichlich Schauer über den Rücken gejagt hat und mit einer Reihe sehr interessanter Charaktere aufwartet.

Bewertung

Perfektion (Anke)      

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