Ti amo heißt ich liebe dich (Tina)
| Maria Daniela Raineri | Kaufen |
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Originaltitel: Meno Male Che Ci Sei Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426652190 Erscheinungsdatum: Mai 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Hallo, ich bin Allegra. Und dieser wunderschöne Junge mit den braunen Haaren, der hier neben mir sitzt, ist Gabriele, mit dem ich mich am liebsten sofort verloben würde. Noch bevor die Sonne aufgeht.
Die 17jährige Allegra hat eigentlich alles, was es zum Glücklichsein braucht: Sie ist hübsch, intelligent und rettungslos verliebt. In den Jungen aus der Parallelklasse. Den, mit dem schönsten Lächeln der Welt. Doch bevor Allegras Liebesgeschichte so richtig beginnen kann, wird ihre Welt durch einen Schicksalsschlag erschüttert: Ihre Eltern sterben bei einem Autounfall, sie muss das Zuhause räumen und in die muffige Wohnung der Großeltern ziehen. Dabei fällt ihr der Laptop ihres Vaters in die Hände und sie fi ndet seitenlange Emails einer gewissen Luisa – seiner Geliebten! Allegra will die 35jährige unbedingt kennenlernen. Als die beiden sich begegnen, ist dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
"Ti amo heißt Ich liebe dich" ist mehr ein Jugendroman und somit meiner Meinung nach eher für die Jugend geschrieben, als für die "alten Hasen" unter den Lesern. Vielleicht fehlte mir deswegen auch ein wenig ein die Tiefe, die ich mir von der Geschichte versprochen hatte. Zu wenig wird auf die Trauer, aber auch die Wut und die Neugierde von Allegra auf Luisa eingegangen. Die Geschichte erscheint einfach zu glatt und alles löst sich zu schnell und zu problemlos in Wohlgefallen auf.
Doch trotz der, für mich persönlich, ein wenig oberflächlich Geschichte, so überzeugt die Autorin doch mit einer flüssigen und unterhaltsamen Schreibweise und es bestimmt nicht das letzte Buch, was ich von ihr lesen werde.
Und wenn man im Blick behält, dass Allegra in vielen Situationen einem eher wie ein wesentlich jüngerer Teenie vorkommt, der noch in der Pubertät steckt und versucht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen wird man sich aber dennoch bei den Fragen um Verlieben und geliebt zu werden und um das Zulassen von Gefühlen gut und kurzweilig zu unterhalten.
Zumal es auch immer wieder Momente gibt, in denen Allegra wie ein Erwachsener wirkt, wenn auch mit einer kindlichen Seite, die sie gerne mal zeigt.
So haben mich zwar weder die Figur von Allgera, noch die der Luisa besonders beeindruckt, aber doch die Charaktere von Allegras Freunden: Gabriele und die beiden Freundinnen von Luisa, Barbara und Silvia. Sie wirkten, im Gegensatz zu den erstgenannten, in der Erzählungen am Natürlichlichsten und man kann sich einfacher mit ihnen identifizieren.
Besonders möchte ich auf das Cover hinweisen, was sehr farbenfroh aber auch ansprechend ist. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker im Regal ;-)
Bewertung
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