Als Tom mir den Mond vom Himmel holte (Drixi)
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Originaltitel: ---- Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3-426-66338-7 Erscheinungsdatum: September 2008 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Sophie ist 34, aber wild verliebt wie ein Teenager. Dummerweise hasst ihr Traummann nichts so sehr wie Unehrlichkeit – und Sophie hat ihn in einem entscheidenden Detail angeschwindelt …
Tom findet Sophie toll: Während er selbst keine Arbeit hat, ist sie eine erfolgreiche Karrierefrau. Denkt er. Tatsächlich schlägt sich Sophie mit Gelegenheitsjobs durch und wohnt nicht in einem Penthouse, sondern in einer Damen-WG mit den lebenslustigen Omas Hedi und Lotti. Aber kann Sophie riskieren, Tom die Wahrheit zu sagen? Auf keinen Fall! Sie will ihn nicht verlieren! Wenn ihr Leben nicht ihren Schwindeleien entspricht, muss sie die Realität eben dem Wunschtraum anpassen. So einfach ist das! Oder auch nicht, wenn man sich mit der resoluten Dame vom Arbeitsamt herumschlägt, die beste Freundin mit einem GEZ-Eintreiber flirtet und eine seltsame Zimmerpflanze namens Miss Hepburn kluge Ratschläge erteilt.
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Ein schönes Buch, das stellenweise sehr berührend und tiefgehender ist als man erwartet.
Sophie ist eine sehr liebenswürdige Prota, die sehr unter ihrer Arbeitslosigkeit leidet und nicht weiß, wie ihr Berufsleben weitergehen soll, da sie mit ihrem erlernten Beruf als Fotografin nicht glücklich ist. Ziemlich früh ist klar dass sie etwas im Bereich Handwerk machen wird, diese „Hinweise“ werden dem Leser ziemlich aufgedrängt ;-)
Sie lernt einen Mann, Tom, kennen und schwindelt bei den wichtigsten „Eckdaten“ ihres Lebens, gibt vor eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu sein. Tom, der Unehrlichkeit hasst, und sie werden ein Paar, allerdings kämpft Sophie immer wieder mit ihren Lügen, findet aber nie den richtigen Zeitpunkt, die ernüchternde Wahrheit zuzugeben.
Sophies Gefühlsleben ist ausführlich und nachvollziehbar beschrieben, solche „Zukunftsängste“ kennt sicher jeder, ihre Gespräche mit Miss Hepburn sind wirklich eine nette Idee. Leider bleibt Toms Person relativ blass, über ihn hätte ich gerne mehr erfahren, es fiel mir sehr schwer Sophies Gefühle für Tom nachzuvollziehen.
Auch ein großes, gefühlvoll beschriebenes Thema ist die zunehmende „Vergesslichkeit“ von Lotti, die schlussendlich als Alzheimer erkannt wird. Ich habe mit Hedi und Sophie mitgelitten, stellenweise aber auch gelacht z.B. über die Turm-Aktion mit Markus.
Es gibt ein Happy-End, was aber auch gerne noch etwas ausführlicher hätte sein können - oder ist das ein Zeichen, dass es eine Fortsetzung geben wird? Eine Menge Potential ist auf jeden Fall da!
Das Zitat, was auch in den Klappentext gedruckt wurde „Liebe kann aus dir eine Königin machen, aber auch eine Idiotin. Und manchmal beides gleichzeitig“ hat mir sehr gefallen, passt toll zum Buch, und ich denke da kann sich auch fast jede Leserin wiedererkennen!
Ein tolles Buch mit kleinen Schwächen.
Bewertung
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