Das Herz der Nacht (Anke)

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Originaltitel: ----
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582233
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Genre: Paranormal

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Klappentext

Wien im 19. Jahrhundert. Auf den prunkvollen Bällen am kaiserlichen Hof wird der Vampir András Báthory von den Damen umschwärmt. Doch ihn verlangt es nach geistreicher Unterhaltung, wie er sie in den Gemächern der klugen Gräfin von Traunstein findet. Dort lernt er die hübsche Pianistin Karoline kennen und beginnt, bei ihr Unterricht zu nehmen. Doch Karoline hütet ein dunkles Geheimnis. Da wird die Gräfin von Traunstein ermordet aufgefunden, und alles deutet darauf hin, dass in der Stadt ein weiterer Vampir sein Unwesen treibt. Er scheint es auf Báthory abgesehen zu haben und auf alle, die ihm nahe stehen.

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Bisher kannte ich nur die Jugendbücher der Autorin und davon auch nur die gekürzte Hörbuchversion und war dementsprechend gespannt auf einen Vampirroman aus Ulrike Schweikerts Feder. Zudem hat mich der Spielort und -zeit im historischen Wien besonders gereizt.

Um es vorneweg zu nehmen: Enttäuscht wurde ich nicht. ;-)

„Das Herz der Nacht“ ist, wie ich finde, eine spannende Mischung aus einem historischen und paranormalen Roman, bei dem auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
Wortgewaltig und fesselnd erzählt ist es keine Geschichte, die man so nebenbei lesen kann, da sie trotz des flüssig zu lesenden Schreibstiles, immer wieder die Aufmerksamkeit des Lesers fordert.

Die Autorin Ulrike Schweikert legt sehr viel Wert drauf dem Leser einen lebendigen Eindruck des historischen Wiens zu bieten. Ihre Beschreibungen der Handlungsplätze und ihre besonderen Atmosphären sind wundervoll detailliert aufgezeichnet. Als Leser hat man aus diesem Grund keinerlei Mühe sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Fast schein es mir, dass die Autorin mehr Wert auf die Beschreibung der Szenen und ihrer Stimmungen, sowie dem ausführlichen Portrait der damaligen Gesellschaft, legt als auf ihre Charaktere.
Damit möchte ich nicht behaupten dass die Figuren uninteressant, blass oder gar langweilig wären – das ist nämlich nicht der Fall!
Doch sollte man als begeister Leser von Vampirromanen auf jeden Fall auch Interesse an historischen Erzählungen haben um das Buch ganz und gar genießen zu können.

Passend und sehr stimmungsvoll finde ich auch das Cover. Hier hat sich der Lyx Verlag viel Mühe gegeben um dem „Herz der Nacht“ einen besonderen Rahmen zu geben.

Fazit: Eine klassische Vampirgeschichte vor dem opulenten Hintergrund Wiens des 19. Jahrhundert.

Bewertung

Das Herz der Nacht (Anke)      

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