Das silberne Zeichen (Tina)
| Petra Schier | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499254864 Erscheinungsdatum: April 2011 Genre: Historischer Roman |
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Teil einer Serie
um die Reliquienhändlerin Marysa

Klappentext
Falscher Glanz. Die Reliquienhändlerin Marysa steht kurz vor der ersehnten Hochzeit. Doch ihre Unruhe ist groß - der Zukünftige kehrt nicht von seiner Reise zurück. Wie lange kann sie geheim halten, dass sie sich in anderen Umständen befindet? Auch endet bald die von der Zunft auferlegte Frist für ihre Neuvermählung, um weiterhin als Meisterin arbeiten zu dürfen. Als wäre das nicht Unglück genug, ist plötzlich Marysas guter Ruf in Gefahr: Das Silber, das ihr zur Fertigung von Pilgerzeichen übergeben wurde, entpuppt sich als versilbertes Messing. Marysa steht plötzlich als Betrügerin da. Ein spannender Historischer Kriminalroman und ein farbiges Gemälde des mittelalterlichen Aachen.
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
Petra Schier, deren Erzählkunst sehr anschaulich und facettenreich das Leben zur damaligen Zeit darstellt, hat mit dem 3. Teil der Serie um die Reliquienhändlerin Marysa einen fesselnden und mitreißend historischen Roman geschrieben.
Der spannende Aufbau des Kriminalfalles, den Marysa in "Das silberne Zeichen" zu lösen hat, hat mich von Anfang an mitgerissen. Und obwohl ich viele Überlegungen, hinsichtlich einer möglichen Lösung des Falles geführt habe, war ich am Ende mehr als überrascht, wen die Autorin am Ende als wahren Übeltäter vorführt.
Mit Marysa hat Petra Schier eine Figur geschaffen, die man schnell ins Herz schließt und mit der man förmlich mitfiebern muss. Vielleicht haben mich wegen dieser besonderen Sympathie die Fragen, wer Marysa immer wieder Steine in den Weg legt, ob ihr Christoph wieder auftaucht und ob sich alles am Ende zum Guten wendet, ganz besonders beschäftigt.
Auch die Naschkatzen kommen in diesem Buch auf ihre Kosten. Petra Schier hat ein Rezept für „Fastenkrapfen“ eingefügt, das sehr zum Nachbacken und Naschen einlädt. Ebenfalls sehr aufschlussreich und interessant ist das kleine Glossar und die historische Nachbemerkung, die sich mit der Besonderheit des Kirchenasyls auseinandersetzt, am Ende des Buches.
Ein gelungener, sehr spannender historischer Krimi. Absolut empfehlenswert!
Bewertung
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