Die Gewürzhändlerin (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499256288 Erscheinungsdatum: Dezember 2011 Genre: Historischer Roman |
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Teil einer Serie

Klappentext
Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter. Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion. Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen …
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
"Die Gewürzhändlerin" ist die Fortsetzung von "Die Eifelgräfin", so dass dem Leser darin bereits bekannte und liebenswerte Figuren begegnen. Dennoch kann man die Geschichten unabhängig voneinander lesen. Es kommen nur hin und wieder kurze Rückblicke vor, die sich von selbst erklären; wer jedoch die Zusammenhänge genau kennen möchte, sollte
zuerst "Die Eifelgräfin" lesen.
Petra Schier versteht es gekonnt dem Leser das Mittelalter und das historische Koblenz näher zu bringen. Durch ihren bildlich beschreibenden Erzählstil, wird das Lesen praktisch zur Zeitreise, bei der man in der Geschichte versinkt und die Welt um sich herum vergisst.
Das Thema Gewürze, aber auch die Geschichte um das mystische Kreuz, das Luzia immer wieder warnt oder unerklärlich warm wird, haben mich in ihren Bann gezogen; vor allem weil beides eine Verbindung hat, die es in sich hat.
Aber nicht nur das, sondern auch die Wortduelle und Neckereien zwischen Luzia und Martin haben mich wunderbar unterhalten. Die beiden lassen das Leserherz höher schlagen und die Frage wie es zwischen den beiden weitergeht, bekommt so eine besondere Note.
Petra Schier schreibt historische Romane, mit einer Liebe zum Detail, Liebe, Neid, ein wenig Mystik und Geheimnisse, Humor und Charme, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.
Auch "Die Gewürzhändlerin" besitzt diese Merkmale, die ich allesamt an historischen Romanen so liebe.
Ein sehr unterhaltsamer Roman, in dem man förmlich versinken kann.
Bewertung
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