Die Küsse des Highlanders (Wildfee)
| Lynsay Sands | |
|
Originaltitel: Devil of the Highlands Verlag: Cora Band: Historical Gold Band 229 Erscheinungsdatum: November 2010 Genre: historischer Liebesroman |
|
Teil einer Serie
Devil of the Highland Serie

Klappentext
Er wird der Teufel genannt! Cullen Duncan ist der berüchtigste Clanführer von Schottland: stolz, kaltherzig - und vielleicht noch Schlimmeres. Trotzdem hat die liebliche Evelinde gerade zugestimmt, diesen Mann zu heiraten. Denn was kann schon furchtbarer sein als das Leben mit ihrer grausamen Stiefmutter? Zwar sollte Evelinde besser auf der Hut sein wegen des schlechten Rufs, der Cullen vorauseilt. Doch wie, wenn sie sich seiner schier unglaublichen Anziehungskraft einfach nicht erwehren kann? Die Küsse des Highlanders entzünden ein verzehrendes Feuer in ihr, anders als alles, was sie jemals kannte ...
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Der Klappentext verbirgt, das es sich erfreulicherweise gar nicht mal so sehr um den üblichen "Sie haben ein großes Missverständnis und sprechen sich nicht aus"-Plot handelt, sondern vielmehr um einen recht vergnüglichen und humorvollen Historical mit einem kleinen Krimieinschlag.
Evelinde und Cullen verstehen sich praktisch von Anfang an, auch wenn es die eine oder andere Unstimmigkeit gibt, die jedoch relativ schnell ausgeräumt werden kann. Lynsay Sands zeichnet hier ein recht modernes Bild eines jungen Ehepaares, das zu wenig miteinander redet, aber gewillt ist, dieses Manko abzustellen. Das ist so sympathisch, humorvoll und süß geschildert, dass man die beiden Hauptcharaktere einfach ins Herz schließen muss. Dazu gibt es dann eine kleine Krimihandlung, bei der Eveline die Rolle der "Ermittlerin" übernimmt, aber auch hier handelt sie nicht übermäßig sturköpfig oder entgegen aller Vorsicht, wie man es sonst so oft bei Storys dieser Art bemängeln kann.
Cullen ist ebenso ein Charakter, den man einfach mögen muss. Gutaussehend, einfühlsam, stark und beschützend, aber dabei äußerst wortkarg. Er ist vielleicht schon einen Tick zu perfekt und mir hätte es gefallen, wenn er ein wenig mehr "bad boy" Facetten gezeigt hätte, aber das tut dem guten Gesamteindruck keinen Abbruch.
Die Krimihandlung war schön durchdacht, nicht allzu spektakulär und für erfahrene Krimileser vielleicht etwas zu schnell durchschaubar, aber mir hat es vollkommen ausgereicht, erst im letzten Fünftel eine Ahnung zu haben, wer der Mörder ist.
Fazit: Wer einen humorvollen, lockeren und irgendwie süßen Historical zum Abschalten braucht, sollte hier unbedingt zugreifen!
Bewertung
|
|