Die Lebküchnerin (Tina)

Sybille Schrödter Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492254472
Erscheinungsdatum: Okotber 2009
Genre: historischer Liebesroman

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Klappentext

Nürnberg 1387 - eine der blühendsten Städte des Mittelalters, doch ein unwirtlicher Ort für eine junge Adelige, die gerade dem Kloster entflohen ist. Ihr bleibt nur eines: Sie gibt sich als Schwester ihrer Freundin aus, der ehemaligen Klosterköchin Agnes, und zieht zusammen mit ihr ins Haus von Agnes Verlobtem, einem Bäcker. Das wiederum passt dem künftigen Schwiegervater gar nicht, bis Benedicta ihm aus seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hilft. Ihr Geheimrezept für Lebkuchen, das sie einst im Kloster entwickelte, rettet die Bäckerei. Mit dem Erfolg ihrer köstlichen Benedicten-Lebkuchen macht sie sich jedoch auch Feinde. Und erkennt beinahe zu spät, dass einer es gut mit ihr meint ... Sybille Schrödter zeichnet lebendig und historisch fundiert ein farbenprächtiges Bild vom mittelalterlichen Nürnberg.

Quelle: Piper

Meine Einschätzung

Ergänzend zum Klappentext möchte ich noch folgendes hinzufügen: ;-)
Benedicta ist eine junge Frau, die gerne mal über das Ziel hinaus schießt und allen gerne ihre Meinung sagt, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen.

Leonore, Priorin von Engelthal, ist eine Frau, die selber einst ungewollt ins Kloster kam. Sie hat sich ihrem Schicksal gefügt und sie versteht Benedicta durchaus für ihr Handeln.

Julian von Ehrenreit ist Fechtmeister und Neffe der Priorin Leonore. Er mag Benedicta sehr, aber meint er es auch ernst mit ihr?
Konstantin von Ehrenreit ist der Bruder von Julian und ihm wird eine schwere Aufgabe auferlegt, wird es ihm gelingen und was für eine Rolle spielt Benedicta dabei…

„Die Lebküchnerin“ ist eine spannende und farbenfroh geschriebene Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann, hat man einmal angefangen darin zu lesen. Schon von der ersten Seiten an war ich gebannt im Geschehen dabei und nicht selten musste ich kurz durchatmen um einen Lachanfall zu bewältigen.

Was mich im Buch auch sehr begeistert hat, war das anschaulich beschriebene Klosterleben, sowie das alltägliche Treiben in der Stadt Nürnberg.
Der Lebkuchen und seine Herstellung waren ein zusätzlicher wahrer Lesegenuss, bei dem einem während des Lesens das Wasser im Munde zusammen gelaufen ist. Schade das es kein Rezept gab und den Gaumenschmaus gleich nachzubacken.
Sybille Schrödter erzählt mehrere kleinere Liebesgeschichten, die es aber allesamt in sich haben. Aber auch das Böse triebt hier und da sein Unwesen und die Folgen haben es in sich, wie auch die glücklichen Ereignisse.

Leider war dieser Büchergenuss wieder einmal zu schnell zu Ende.
Aber die nächste Weihnachtszeit, mit echten Nürnberger Lebkuchen, kommt bestimmt und damit bestimmt auch wiederholt Lust „Die Lebküchnerin“ erneut zu lesen.

Ein sehr überzeugendes Werk einer interessanten Autorin, die hoffentlich noch viele Bücher schreibt.

Bewertung

Die Lebküchnerin (Tina)      

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