Die Liebesformel (Drixi)
| Anthony Strong | Kaufen |
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Originaltitel: Chemistry for Beginners Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499254499 Erscheinungsdatum: Dezember 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Die Chemie muss schon stimmen! Annie findet Sex langweilig. Oder liegt es vielleicht nur an ihrem Freund? Denn als die junge Studentin an einer wissenschaftlichen Studie zum Thema teilnimmt, spielen ihre Hormone plötzlich verrückt. Das könnte allerdings auch mit Dr. Steven Fisher zu tun haben ... Steven sieht gar nicht so übel aus. Bei Frauen landet man jedoch kaum, wenn man keine anderen Themen kennt als Chemie und Neurobiologie. Dem Thema Sex nähert sich der weltfremde Gelehrte daher ausschließlich in seinen ungewöhnlichen Forschungsprojekten. Bis eines Tages Annie sein Labor betritt und die Messgeräte heftig auszuschlagen beginnen ...
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
Dieses Buch ist völlig anders, als der Klappentext und das Cover erwarten lassen.
Ich erwartete einen Chick-Lit ähnlichen Roman mit sexuellem Einschlag aus der Sicht eines Mannes, wie man es z. B. von Matthias Sachau oder Christoph Treutwein kennt - was ich dann las, war leider etwas völlig anderes.
Es liest sich wie eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, auf fast jeder Seite wimmelt es nur so von Fachbegriffen aus der Sexualforschung und anderen physiologischen Themen. Auch der Schreibstil ist sehr sachlich und lässt kaum Gefühle zu.
Dadurch wirkt alles sehr holprig, ich konnte mich nicht richtig drauf einlassen, da ich immer wieder durch (mir unbekannte) Fachbegriffe aus der Handlung gerissen wurde. Auch dass oftmals Fußnoten eingebunden wurden, die teilweise bis zu 1/3 der Seite in Anspruch nahmen, spricht schon dafür, dass es kein "normaler" Roman ist und mich immer wieder etwas Außen vor stehen ließ.
Ein großer Teil der Geschichte spielt im Labor, aber ebenfalls gibt es Szenen, in denen sich Annie und Steven im "normalen Leben" begegnen und man sie auch einzeln kennenlernt (z.B. in Annies Blog) diese fand ich wiederum recht gelungen, man fühlt mit ihnen mit und lernt auch sympathische Seiten an beiden kennen.
Leider kann ich nur 2 Punkte geben, da ich etwas völlig anderes erwartete und mir viel zu viele Fachbegriffe um die Ohren geworfen wurden, was alles ziemlich kalt und ein wenig befremdlich wirken ließ, auch in den "Roman-ähnlicheren" Szenen war der Schreibstil recht distanziert.
Der "Romanteil" lässt aber vermuten dass der Autor durchaus Talent hat, die Unterschiede zwischen dem beruflichen und dem privaten Steven z.B. fand ich im Ansatz gelungen!
Bewertung
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