Eine Woche im Oktober (Tina)
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Originaltitel: Una semana de octubre Verlag: Piper ISBN: 978-3492253512 Erscheinungsdatum: Januar 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Santiago de Chile: Clara ist 46 Jahre alt, als sie die tödliche Diagnose erfährt: Krebs. Ein Jahr später findet Clemente, ihr Mann, ein Heft mit Aufzeichnungen von ihrer Hand. Zögerlich beginnt er zu lesen und entdeckt eine Frau, die er nie kannte. Denn Clara beschreibt ihre Ehe als hohl und leer. Und: Offenbar weiß sie seit langem, dass Clemente eine Geliebte hat, zu der sie all die Jahre schwieg. Bis sie durch Zufall Leonel begegnet, einem Mann, der ähnlich krank ist wie sie...
Doch manchmal ist die Wirklichkeit anders, als sie scheint. Und manchmal sind die Wege, über die eine Frau sich endlich jenes Leben verschafft, das ihr stets fehlte, geheimnisvoller, als eine Affäre es je zu sein vermag…
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
„Eine Woche im Oktober“ der chilenische Autorin Elizabeth Subercaseaux ist mir als Lesetipp empfohlen worden und ich war dementsprechend gespannt auf das Buch.
Und es ist eine sehr poetisch geschrieben Geschichte, die es in sich hat und die mich darüber hinaus sehr beeindruckt hat.
Die Hauptprotagonistin Clara vertauscht die Realität immer wieder mit der Phantasie, in der sie sich wünscht, dass ihr Leben ganz anders gelaufen wäre. Sie träumt davon ihre Sehnsüchte und Wünsche auszuleben. Und sie möchte ihretwegen geliebt und geachtet werden und eine Frau sein die auch nach vielen Jahren Partnerschaft noch begehrt werden möchte und nicht wie Brüderchen und Schwesterchen, an der Seite ihre Ehemannes, ihren Lebensabend verbringen ;-)
Die Autorin Elizabeth Subercaseaux lässt aber nicht nur Clara zu Wort kommen, auch ihr Mann Clement erzählt seine Sicht der Dinge; die Geschichte wird aus zwei Gesichtspunkten erzählt.
In dieser tief gehenden Geschichte hält die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf Sinnlichkeit und Liebe und das man in einer Partnerschaft auch mal das ein oder andere kleine Geheimnis haben darf.
Nach meiner Meinung kommt, das was die Autorin aussagen will auch sehr gut rüber und zwingt den Leser zum Nachdenken. Dabei bleiben auch einige Fragen zurück und so beschäftigt das Buch den Leser auch noch nachdem man es bereits aus der Hand gelegt hat.
„Eine Woche im Oktober“ dreht sich um Phantasie & Wirklichkeit und um den Traum von der Liebe und den Kampf ums Überleben. Und liest sich ….. irgendwie magisch. ;-)
Bewertung
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