Fantasien der Nacht (Anke)
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Originaltitel: Twilight Phantasies Verlag: Mira ISBN: 978-3899414493 Erscheinungsdatum: Oktober 2007 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Wings in the Night

Klappentext
Ein grausames Schicksal machte den Aristokraten Eric Marquand vor zweihundert Jahren zu einer Kreatur der Nacht. Seitdem durchstreift der edle Vampir das dunkle Reich der Unsterblichkeit - zur Einsamkeit verdammt. Bis ihn die schöne Tamara in ihren Träumen zu sich ruft. Sie ist eine Auserwählte - ein Mensch, der vom ersten Vampir Graf Dracula abstammt und zu dem alle Vampire ein besonderes Band verspüren. Unwiderstehlich zieht sie Eric an. Doch ihre Nähe ist gefährlich, denn Tamaras Ziehvater ist niemand anderes als der leidenschaftliche Vampirjäger Daniel St. Claire...
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
Tamara schläft seit einiger Zeit sehr schlecht und wir immer wieder von Alpträumen geplagt. Das sie in ihren Träumen den Vampir Eric ruft, ist ihr dabei nicht klar.
Tamara ist, schon seit ihrer Geburt, der Schützling von Eric; Denn sie ist eine der wenigen Auserwählten, die in einen Vampir verwandeln werden können und aus diesem Grunde von den Vampiren besonders geschützt werden. Und dass Tamara definitiv Schutz braucht, ist für Eric klar, den sie ist, nach dem Tode ihrer Eltern, dass Mündel von Daniel St.Claire, einem Vampirjäger einer staatlichen Sondereinheit, geworden.
Tamara ist durch ihre Alpträume und Erics plötzliches, aber vertrautes Auftauchen in ihrem Leben durcheinander und weiß schon bald nicht mehr was oder wem sie glauben soll. Einerseits verbindet sie eine besondere Tiefe; eine ihr noch unerklärliche Zuneigung mit Eric und andererseits vertraut sie auch ihrem Ziehvater Daniel, der sie eindringlich vor Eric warnt.
‚Fantasien der Nacht‘ ist eine von Grund auf romantisch angelegte Geschichte, auch wenn es inhaltlich natürlich nicht an Bewegung und Dynamik nicht fehlt. Und so kommt auch die Action nicht zu kurz, steht aber nicht im Vordergrund.
Eng in Zusammenhang steht diese Beurteilung mit dem Hauptcharakter Eric. Eric ist keiner dieser Über-Alpha Vampirkrieger, auch wenn er natürlich einen ebenso starken Beschützerinstinkt aufweist, wie seine aggressiveren Brüder anderer Geschichten. Eric ist mehr der Typ Wissenschaftler, der seine Kräfte gezielter und dezenter einsetzt. Und dessen ausgeglichene Ruhe fast schon beneidenswert ist. Aber wenn es darauf ankommt, kann auch er zum ‚Krieger‘ werden.
Wie Eric, ist auch Tamara eine durch und durch sympathische Figur und sie erweist sich als perfekter Gegenpart. Tamara ist eine starke Heldin, die vor der Problem steht, sich für ihren Geliebten oder ihren Ziehvater entscheiden zu müssen. Ihre Zweifel und Angst sind sehr gut und nachvollziehbar beschrieben.
Maggie Shayne begeistert mit ihrem flüssigen Schreibstil und einer ruhigen Erzählweise, was mir sehr gut gefallen hat, so dass ich mich schon auf den nächsten Teil freue.
Fazit: Ein sehr schöner und gut geschriebener Vampirroman, der Lust auf weitere Teile der Serie macht.
Bewertung
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