Geborene der Nacht (Anke)
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Originaltitel: Born in Twilight Verlag: Mira ISBN: 978-3899415810 Erscheinungsdatum: März 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Wings in the Night

Klappentext
Die Novizin Angelica kann es kaum erwarten, endlich ihr ersehntes Gelübde abzulegen und Nonne zu werden. Da wird sie eines Nachts von einer brutalen Kreatur angefallen und zur Vampirin gemacht. Verzweifelt versucht sie ihrer neuen, sündigen Natur zu widerstehen. Vergebens! Als sie Jameson Bryant begegnet, ist sie so betört vom Duft seines Blutes, dass sie sich nicht mehr länger zurückhalten kann. Voller Begierde stillt sie ihren blutigen Hunger... und schenkt neun Monate später der kleinen Amber das Leben. Doch eine teuflische Macht droht nicht nur sie, sondern auch das Baby zu vernichten.
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
Ich möchte darauf hinweisen, dass der Klappentext falsch verstanden werden kann; das Problem ist nur, wenn ich den Fehler berichten würde, dann müsste ich spoilern.
Es versteht sich von selbst, dass ich das aber auf keinen Fall möchte! Mir wäre es viel lieber wenn Ihr selber zu diesem tollen Buch greifen würdet, das ich Euch ans Herz legen möchte.
Habe ich von den vorhergehenden Teilen der Serie noch behauptet es wären zwar wunderschöne Geschichten, aber nicht nägelkauend spannend gewesen, so trifft das auf keinen Fall für „Geborene der Nacht“ zu .
Ich habe Seite für Seite mitgelitten und -gefiebert, sogar ein paar Tränen vergossen und das Buch nicht aus der Hand gelegt, bis ich mich von einem guten Ende überzeugt hatte.
Dann allerdings war ich fast ein wenig traurig, dass es so schnell zu Ende war. ;-)
Maggie Shayne schlägt in diesen Teil ihrer Serie ein rasantes Tempo an; flüssig geschrieben kann man das Buch so in einem Rutsch lesen ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt zu langweilen.
Dabei hat man als Serienfan die Möglichkeit alte Bekannte aus vorhergehenden Teilen wiederzutreffen; was ich persönlich immer ganz wunderbar finde; und trotz der ganzen Aktion hat die Autorin einen Weg gefunden, die Figuren sich entfalten zu lassen und ihnen Tiefe zu verleihen.
So passt sowohl die Novizin, die Mutter wird, als auch der menschliche ehemalige Zögling von Eric und Tamara („Fantasien der Nacht“) Jameson Bryant stimmig in die Geschichte, da die Beweggründe aller Figuren ausreichend und für mich als Leser auch zufriedenstellend erklärt werden.
Ganz besonders faszinierend empfand ich den Erzählstil, der zwischen der Ich-Form (1. Person) aus Angelicas Sicht und der Sie-Form (3. Person) hin und her pendelt. Das war, wenn ich mich recht besinne, meine erste Berührung mit diesem besonderen Schreibstil. Und ich bin sowohl fasziniert, wie auch begeistert.
Abschließend kann ich mir nur wünschen, dass weitere Bücher der Autorin und ihrer Serie übersetzt werden.
Fazit: „Geborene der Nacht“ ist genau, dass was ich mir von einem paranormalen Liebesroman wünsche. Sehr Empfehlenswert!
Bewertung
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