Honigblut (Anke)
| Jennifer Schreiner | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Elysion Books ISBN: 978-3942602068 Erscheinungsdatum: 1. Aufl. 2008 / 2. Auflage Februar 2011 Genre: Paranormal / Erotik |
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Teil einer Serie
Blut Serie
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Klappentext
In einem Jahrhunderte währenden Kampf um Legenden und Leidenschaften bricht er seinen letzten Schwur. Nach dem Tod der Hexe Morna wird eine schreckliche Prophezeiung Realität und bedroht die Unsterblichkeit aller Vampire. Von der Königin ausgesandt, um der Vorhersehung Einhalt zu gebieten, gerät der Vampircallboy Xylos nicht nur ins Visier der um den Thron kämpfenden Rebellen, sondern wird zum Spielball eines ebenso intriganten wie mächtigen Vampirs, der Xylos eine Frau zuspielt, der er nicht widerstehen kann. In einem Anflug aus Mitgefühl erschafft der skrupellose Xylos mit ihr eine Vampirin, die schon bald die Grundfeste seiner Existenz erschüttert. Doch ausgerechnet ihre Erschaffung stellte eine unkalkulierbare Gefahr für die Vampirgesellschaft dar.
Quelle: Elysion Books
Meine Einschätzung
Da ich finde, dass der Klappentext genau die richtige Dosierung des Inhaltes vermittelt, verzichte ich an dieser Stelle auf eine eigene Wiedergabe, um nicht aus Versehen zu viel zu verraten.
‚Honigblut‘ kommt mir erotischer, fast schon sexuell aggressiver vor; als der Vorgängerteil ‚Zwillingsblut‘. Vielleicht scheint es mir aber auch nur so, weil mit der Hauptfigur Xylos ein sexuell sehr intensiver und aktiver Charakter die Hauptrolle spielt.
Ich schwöre auf Seite 28 hatte ich bereits rote Ohren und konnte natürlich bereits hier nicht mehr aufhören zu lesen!
Im ‚Zwillingsblut‘ konnte man noch nicht so richtig einschätzen was Xylos für eine Art Vampir ist und auf welcher Seite er steht. In ‚Honigblut‘ bekommt Xylos nun Tiefe und Charakter und wird zu einer interessanten und faszinierenden Figur.
Ebenso faszinierend empfand ich auch wie es der Autorin gelingt, einer, nach meiner Erinnerung, eher arroganten und negativen Figur nun in einen selbstkritischen und leidenschaftlich fühlenden Hauptprotagonisten zu verwandeln.
Da Xylos einen großen Platz in der Geschichte einnimmt, wird die weibliche Hauptfigur Melanie leider ein wenig an den Rand gedrängt. Es bleibt aber zu hoffen, dass der Leser, in einem hoffentlich bald, folgenden weiteren Teil mehr über sie und ihre Schwester Sofia (Zwillingsblut) erfährt.
Während ich am Anfang von ‚Zwillingsblut‘ noch ein wenig zu kämpfen hatte, um mich zurecht zu finden, war ich nun in ‚Honigblut‘ von Anfang an nicht nur dabei, sondern mittendrin ;-)! Die düstere und kompakte Atmosphäre, hat mich von der ersten Seite an total gefesselt und förmlich mitgerissen. Fast schon unwillig habe ich das Buch an Ende aus der Hand gelegt, denn nach meinem Geschmack hätte es ruhig noch weiter gehen können.
Auch in diesem Buch hat mich die gute Mischung von inhaltlichem Anteil und erotischen Szenen begeistert. Sexszenen waren nicht wahllos eingestreut, sondern wohlüberlegt und gut dosiert in die Geschichte eingebaut worden.
Und dann ist da auch noch Jennifer Schreiners komisches Talent, das so genau auf meiner Wellenlänge liegt und ganz meinem Humor entspricht. So lockern flotte Sprüche immer wieder allzu düstere Szenen auf. Diese sind von leichter Hand, so fein eingestreut, ohne albern zu wirken oder aufdringlich zu sein. Vielmehr geben sie den Figuren ein besonderes Etwas mehr an Persönlichkeit.
Fazit: Eine erotische Geschichte in düsterer Atmosphäre, die ganz dazu angetan ist, den Leser nicht so schnell wieder loszulassen.
Bewertung
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