Im Feuer der Nacht (Anke)

Nalini Singh Kaufen
Originaltitel: Mine to Possess
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802582264
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Psy-Changeling Serie


Klappentext

Clay Bennett ist erschüttert, als er seine Jugendliebe Talin McKade wiedertrifft. Der Halbleopard hielt sie lange Zeit für tot, doch nun bittet sie ihn um Hilfe. Ein Kind wurde entführt, und auch Talin selbst schwebt in großer Gefahr. Zwischen Clay und Talin entflammt erneut eine alles verzehrende Leidenschaft – doch schon einmal war Talin vor dem Leoparden in Clay zurückgeschreckt ...

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Clay Bennett reagiert zunächst geschockt, dann recht verärgert darauf, dass Talin, die er für tot hielt, auf einmal quicklebendig vor ihm steht.

Talin ihrerseits hätte am liebsten nie wieder Kontakt mit Clay aufgenommen, aber er war der einzige Freud, den sie in ihrer schlimmen Kindheit hatte und obwohl sie sich auch vor ihm fürchtet, so ist er jedoch genau der Richtige, der ihr bei der Suche nach ihrem verschwundenen Pflegekind helfen kann.

Zudem läuft Talin die Zeit weg, denn ihr wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Und so machen sich die beiden, voneinander angezogen und doch nicht gewillt einander wieder zu vertrauen auf die Suche.

Mit den Figuren Talin und Clay hat Nalini Singh erneut ein tolles Heldenpaar geschaffen. Die Charaktere sind wundervoll vielschichtig und man kann sich als Leser auf eine spannende Entdeckungsreise gefasst machen.
Obwohl auch Talin, die Heldin, sehr spannend ist, so besticht doch der männliche Hauptcharakter Clay besonders durch seine ruhige Art, die sich als geheimnisvolle Aura um ihn legt.
Hach - Nalini Singh hat es eben einfach drauf Helden zu schaffen, die einfach nur anschmachtenswert sind. ;-)

Der Grundplot, die Aufklärung von Mordfällen an Kindern, ist spannend und lockt den Leser immer weiter zu lesen, um mehr zu erfahren. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es zunächst recht lange dauert bis er so richtig in Fahrt kommt. Dafür stehen die Hauptprotagonisten und ihre ambivalenten Gefühle füreinander von der ersten Seite an so richtig im Mittelpunkt.

Beides von Anfang an abhandeln zu wollen, hätte wahrscheinlich einfach den Rahmen gesprengt, vor allem da sowohl die Morde an Kindern, als auch die schwierige Kindheit- und Jugend der Protagonisten sensible Leser schon recht mitnehmen kann.

Auch "Im Feuer der Nacht" streut die Autorin wieder, für den Leser, neue Erkenntnisse für den Leser zum Grundthema "Mediale", "Medialnet" und "Silentium" ein. (Auch wenn hier ein Mensch und ein Gestaltwandler, kein Medialer, die Hauptrollen spielen)
Hier zeigt sich erneut die Begabung Nalini Singhs von einer Welt und seiner Funktionsweise zu erzählen, die auf vollkommen anderen Ebenen funktioniert als die in der wir leben.
Vielleicht wirkt es an manchen Stellen schon fast ein wenig zu futuristisch abgehoben, doch für mich verliert die Serie dadurch absolut nichts von ihrer Faszination.

Fazit: Ein Gestaltwandler-Liebesroman vom Feinsten.

Bewertung

Im Feuer der Nacht (Anke)      

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