Im Namen der Engel (Wildfee)
| Mary Stanton | Kaufen |
|
Originaltitel: Defending Angels Verlag: Piper ISBN: 978-3492267236 Erscheinungsdatum: August 2010 Genre: Paranormal |
Amazon.de |
Teil einer Serie
Die überirdischen Fälle der Bree Winston

Klappentext
Die junge Anwältin Bree Winston ist schön, ehrgeizig und chaotisch, kurz - ungemein sympathisch. Bree arbeitet in Savannah, der Stadt der Gespenster. Hier ist alles ein wenig anders als im Rest der Welt. Brees Klienten sind Tote, ihre Angestellten himmlische Gesandte. Ihr erster Mandant meldet sich mit einem vertrackten Fall aus dem Jenseits. Mithilfe des unerhört attraktiven Gabriel Striker muss Bree vor dem himmlischen Gerichtshof antreten. Doch das Fegefeuer lodert bereits ...
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
Der Roman hat wie so viele Erstlingswerke einer Reihe die kleine Schwäche, dass fast zu viele Infos und Personen auf den Leser einprasseln.
Mary Stanton löst das Problem jedoch recht sympathisch und geschickt und schafft es, sämtliche Charaktere gut gezeichnet und anschaulich auftreten zu lassen.
Bei Lesebeginn und in der Mitte des Romans dachte ich zunächst, das die Story zu langsam und zäh voranschreitet, im Nachhinein betrachtet hat Stanton aber das richtige Erzähltempo gewählt, um der Charakterentwicklung der einzelnen Haupt- und Nebenfiguren den entsprechenden Raum geben zu können. Sympathisch sind die Figuren alle, angefangen bei den beiden ungewöhnlichen Assistenten die Bree engagiert über den Hund Sascha bis hin zum etwas spröden aber ungemein attraktiven Detektive.
Die Storyline ist ein recht anschaulicher, aber nicht besonders anspruchsvoller Krimiplot, der eben mit einer guten Portion Mystery gemixt ist.
Insgesamt ist dieser Auftaktband recht nett zu lesen, zwar unspektakulär aber mit dem Potential auf Steigerung in den Folgebänden. Geeignet ist der Roman für alle, die ein Faible für locker leichte Mysteryromane haben, die nicht wirklich blutig oder gewalttätig sind. Und wer Engel mag, sollte auch mal einen Blick hineinwerfen.
Bewertung
|
|