Lycana (Anke)
| Ulrike Schweikert | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Jumbo Neu Medien ISBN: 978-3833723643 Erscheinungsdatum: Februar 2009 Genre: Paranormal / Young Adult 4 CD's Sprecher: Jana Schulz |
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Teil einer Serie
Erben der Nacht

Klappentext
Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam auszubilden. Beim irischen Clan der Lycana sollen die jungen Vampire die Magie des Gestaltwandelns erlernen. Doch bei ihrer Ankunft an der wilden Küste Irlands geraten die Erben der Nacht in eine jahrhundertealte blutige Fehde – den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen.
Quelle: cbt (Buchausgabe)
Meine Einschätzung
Nachdem die „Erben“, die Kinder der Vampire, in ihrem ersten Studienjahr in Rom, bei den Nosferas waren und die Kunst der Abwehr von Kirchenkräften erlernt haben, verbringen sie das 2. Studienjahr in Irland beim Clan der Lycana. Dort wir ihnen gezeigt, wie sie sich in Tiere verwandeln können.
Aber das ist nur eines der Abenteuer, die die Erben in Irland erleben.
Dieser zweite Teil setzt im nächsten Studienjahr mit der Anreise nach Irland an. Und so kann der Hörer praktisch nahtlos ein Wiedersehen mit den jugendlichen Protagonisten aus „Noferas“ feiern.
Man merkt hier der Geschichte einfach an und so vermute ich, dass die Autorin ein großer Irland Fan sein muss. Die Beschreibungen haben mich sehr begeistert und ich hatte immer wieder das Gefühl die grüne Insel förmlich vor meinem inneren Augen sehen zu können.
Während im 1. Hörbuchteil noch der Unterricht der „Erben“ vollkommen im Mittelpunkt stand, so rückt er nur in „Lycana“ ein klein wenig in den Hintergrund. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf dem Kampf und die Vorherrschaft in Irland, zwischen den Werwölfen und den Vampiren.
Gut gefallen hat mir, dass Ulrike Schweikert diese Fehde nicht in ausschließlich Schwarz und Weiß / Gute und Böse gestaltet, denn diese verschiedenen Schattierungen machen die Geschichte sehr viel undurchsichtiger und damit natürlich auch spannender.
Wie sie es auch schon in „Nosferas“ gemacht hat, dort hatte der Papst seinen Auftritt, so lässt sie in „Lycana“ Oscar Wilde und Bram Stoker in Erscheinung treten. Gut in die Geschichte eingeflochten, ist deren Auftritt vor allem für die älteren Hörer, die beide Literaten kennen, sehr amüsant.
Wie ich bereits in meiner Rezension zum 1. Hörbuchteil geschrieben habe wurde ich nur langsam warm mit der Stimme von Jana Schulz. Einerseits habe ich mich nun an ihre ruhige Sprechstimme gewöhnt, andererseits hätte ich aber nach wie vor gerne ein bisschen mehr Betonung und Vorlese-Enthusiasmus gewünscht.
Fazit: Ein Hörbuch für junge und alte Vampir- und Werwolf-Geschichten, vor allem aber für Irland Fans.
Bewertung
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