Mit dir an meiner Seite (Monalou)
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Originaltitel: The Last Song Verlag: Heyne ISBN: 978-3453266520 Erscheinungsdatum: April 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Steve hat sich scheiden lassen und führt in einem Küstenstädtchen in North Carolina ein ruhiges Leben. Seine Tochter Ronnie hat ihm die Trennung von der Familie nie verziehen, und es passt ihr überhaupt nicht, dass sie die ganzen Ferien bei ihm verbringen soll. Dann lernt die 17-Jährige dort Will kennen und verliebt sich unsterblich in ihn – aber die Liebe steht unter keinem guten Stern. Ausgerechnet bei ihrem Vater findet Ronnie schließlich Trost, doch bevor es zur Versöhnung kommt, geschieht etwas Schreckliches.
Ronnie ist entsetzt: Sie soll die gesamten Sommerferien bei ihrem Vater verbringen, der drei Jahre zuvor der Familie den Rücken gekehrt hat. Und das auch noch im langweiligen North Carolina. Ronnie ist wild entschlossen, ihrem Vater das Leben zur Hölle zu machen. Das gelingt ihr zunächst auch ganz gut. Bis der junge Will in ihr Leben tritt, der alles verändert: Zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt Ronnie sich wirklich und wahrhaftig. Die beiden verleben eine wunderbare Zeit des ungetrübten Glücks. Gleichzeitig nähert Ronnie sich auch wieder ihrem Vater an. Doch schon bald tritt ein Neider auf den Plan: ein gewalttätiger junger Mann, der von einem dunklen Fleck in Wills Vergangenheit weiß und die beiden offen bedroht. Der Konflikt droht zu eskalieren, Ronnies Beziehung zu Will ist einer extremen Belastung ausgesetzt. In dieser schwierigen Phase wird ihr Vater zu ihrer wichtigsten Stütze. Dann aber offenbart er ihr ein schreckliches Geheimnis, das ihr gänzlich den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Die fast 18jährige Ronnie wird dazu verdonnert, gemeinsam mit ihrem Bruder Jonah die Sommerferien beim Vater in South Carolina zu verbringen. Seit drei Jahren hat sie nicht mehr mit ihm gesprochen - seit er die Familie verlassen hat.
Kaum am Meer angekommen, macht sie sich durch Abwesenheit bemerkbar. Bei einem Rummel lernt sie Blaze und ihren Freund Marcus kennen. Blaze findet sie ganz nett, bei Marcus hingegen hat sie kein gutes Gefühl. Und sie lernt den gutaussehenden Will kennen, den sie allerdings anfänglich erst mal ablehnt.
Ein Umdenken findet statt, als Blaze Ronnie ein paar Tage später einen Ladendiebstahl zuschiebt, weil sie sauer ist, das Ronnie sich vielleicht an Marcus ranmachen will. Da Ronnie in New York schon mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist, würde dies verheerende Konsequenzen haben.
Ihr Vater reagiert erstaunlicherweise milde und lässt sie gewähren in dem, was sie tun will. Als sie ein Schildkrötennest am Strand vor Waschbeeren verteidigen will, lernt sie Will näher kennen und sie verlieben sich ineinander. Sie verleben trotz aller Widrigkeiten einen schönen Sommer, bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, warum ihr Vater darauf bestanden hat, das seine Kinder diesen Sommer bei ihm verbringen sollten.
Ronnie muss von einer Sekunde auf den anderen Abschied vom Sommer und von der Unbeschwertheit nehmen und beginnt, über ihre Fehler nachzudenken ...
Mein Fazit: Dies ist mein erster Nicholas Sparks-Roman, wo ich zwischendurch ernsthaft überlegte, abzubrechen. Ich hatte so meine Probleme mit der Figur Ronnie, die über alle Maßen extrem zickig und sauer war - auf ihren Vater. Ihr Vater hat sie gelehrt, Klavier zu spielen und gemeinsam haben sie komponiert. Als er vor drei Jahren die Familie verlassen hat, hörte sie mit dem Klavier spielen auf und hat jeden Kontakt zu ihm gemieden, ob nun am Telefon oder persönliche Treffen. Auch wenn ihre Wut nachvollziehbar und verständlich ist, so tat mir der Vater nur unsagbar Leid. Er hat es stoisch hingenommen und auch das konnte ich erst nicht verstehen.
Desweiteren mutete der Roman anfangs eher wie ein Episoden-Roman an. Es wurden Personen zu viel Raum gegeben, die zwar teilweise Schlüsselfiguren sind, aber dennoch zu sehr beleuchtet wurden. Auch mit 100 Seiten weniger hätte man die Geschichte um Blaze und Marcus durchaus verstehen können.
Ab der Hälfte konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen und war gefesselt von der Beziehung zwischen Ronnie ihrem Vater, die sich sehr stark intensivierte. Ronnie veränderte sich, wurde erwachsen und begann allmählich zu verstehen, was überhaupt im Leben passierte. Sie merkte, dass sie nicht immer der Nabel der Welt war und lernte, es hinzunehmen.
Wenn man von der ersten Hälfte absieht, ist es ein typischer Roman, der eher für Jugendliche geschrieben wurde, schließlich handelt der Roman auch von der ersten Liebe, die man nie vergisst. Aber im Vordergrund steht eigentlich das Thema Eltern-Kind-Beziehung.
Ich kann ihn empfehlen und dazu raten, sich durch die erste Hälfte durchzukämpfen. Es lohnt sich!
Bewertung
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