Salon der Lüste (Anke)
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Originaltitel: Taken By the Night Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426505281 Erscheinungsdatum: Dezember 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Brotherhood of Blood / Die Schattenritter

Klappentext
London, 1899: Nicht nur Gentlemen sind gerne im Maison Rouge zu Gast, dem nobelsten Bordell der Stadt -- das Haus steht unter dem Schutz mächtiger Vampire. Doch auch sie können nicht verhindern, dass zwei Freudenmädchen ermordet werden. Der unsterbliche Saint muss den Mörder so schnell wie möglich finden, denn sein nächstes Opfer könnte die schöne Ivy sein, die Saint begehrt.
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
In diesem 3. Teil der „Schattenritter“-Serie hat sich Kathryn Smith für einen Krimiplot entschieden. Der ist zwar recht einfach gestrickt, jedoch keines Wegs langweilig, die Autorin auch auf diesem Gebiet Erzähltalent beweist. ;-)
Mit „Ivy“ hat die Autorin wiederum eine tolle Heldin geschaffen. Hier fällt vor allem auf, dass Kathryn Smith dankenswerter Weise erneut auf eine jungfräuliche Heldin verzichtet hat. Dementsprechend entspannt gestaltet sie die intimen Szenen, die stets vor Erotik prickeln.
Der Held „Saint“ ist auf den ersten Blick weniger eindrucksvoll als die Helden Chapel und Bishop der ersten beiden Teile. Als Leser erhält man zunächst nur häppchenweise Informationen über ihn und so setzt sich für den Leser nur nach und nach ein umfangreiches charakterliches Bild zusammen, das die Figur erst im Laufe der Geschichte erst mehr und mehr faszinierender macht.
Der Hintergrund des Krimiplots gleicht dem aus „Kuss der Dunkelheit“.
Spoiler Anfang Wieder ist es ein Vater der seine Tochter verstößt, diesmal mitsamt der Mutter. Nicht weil er sie nicht haben will, sondern um sie zu schützen, dann aber doch an ihrer Opferung mitarbeitet. Spoiler Ende
Einen Grund das Buch dafür nicht zu mögen hatte ich allerdings nicht.
Ganz im Gegenteil: Wieder habe ich ein Buch von Kathryn Smith praktisch an einem Stück verschlungen, ohne mich auch nur einen Moment zu langweilen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Fazit: „Salon der Lüste“ ist wirklich gute paranormale Liebesroman-Unterhaltung, die ich allen Fans des Genres ans Herz legen möchte.
P.S.: Die „Schattenritter“-Serie ist so gestrickt, dass es dem Leser praktisch keine Probleme bereiten sollte quer in die Serie einzusteigen, ohne die Reihenfolge zu beachten. Wobei ich persönlich, für den umfassenden Lesegenuss sozusagen, die Einhaltung der Reihenfolge wie immer empfehle.
Bewertung
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