Tinker (Wildfee)

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Originaltitel: Tinker
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527805
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Genre: Contemporary

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Klappentext

Wenn ein mächtiger Feind deine Heimat bedroht ...

... ist es schwierig, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren, wie etwa das erste Date. Tinker – achtzehn Jahre alt, Erfindergenie und stolze Besitzerin eines Schrottplatzes – lebt in der magischen Stadt Pittsburgh. Als sie dem Elfenfürsten Windwolf zufällig das Leben rettet, nimmt dieser sie mit an seinen Hof. Tinker kann ihr Glück kaum fassen, schließlich hat sie auf den sexy Elf schon länger ein Auge geworfen. Doch dann ist das Land plötzlich in höchster Gefahr ...

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Tinker lebt in Pittsburgh und ist mit ihren 18 Jahren nicht nur Besitzerin eines Schrottplatzes und Bastlerin und Tüftlerin, sondern auch hochintelligent und eine Waise. Ihr Cousin Oilcan ist ihr einziger lebender Verwandter.
Pittsburgh ist jedoch keine normale Industriestadt, sondern liegt an der Grenze zu Elfenheim, der Welt der Elfen und der Magie und befindet sich durch eine fehlerhafte Berechnung auch nicht mehr auf der Erde. Jeden Monat wird jedoch für einen Tag das Tor abgeschaltet, das die beiden Welten miteinander verbindet und Pittsburgh kehrt zur Erde zurück.
Kurz vor so einer Abschaltung jagt ein Rudel magischer Wölfe den Elfen WindWolf über ihren Schrottplatz und verletzt ihn schwer. Tinker kennt WindWolf, hat er ihr doch schon einmal das Leben gerettet und so rettet sie ihn mit Mühe und Not.
Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse und Tinker wird in ein Abenteuer hineingezogen, von dem sie nicht zu träumen wagte.

Eigentlich ist das Buch eine coole Mischung aus Urban Fantasy, einer guten Prise Romantic und einem Hauch Science Fiction.
Der Plot ist verdammt ungewöhnlich und gut, der Stil ist schön flüssig und mitreißend und auch die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet.

Und dennoch fehlt mir so der letzte Funke, der dem Buch die volle Punktzahl sichern würde.
Zum größten Teil liegt das an einigen Handlungsabläufen, die mir nicht so recht gefallen. Tinker kann Elbisch, spricht die Hochelbensprache aber nicht so perfekt, das es nicht doch zu einigen sehr gravierenden Missverständnissen kommt. Das ist ja an und für sich ein gerne genutztes Stilelement um eine Handlung voranzutreiben bzw. zu füllen und da ist auch nichts gegen einzuwenden. Mir fehlt aber die letztendliche Auflösung der Problematik und die Klärung zwischen den beiden Protas.

Beide reden für meinen Geschmack viel zu wenig miteinander, verbringen im Prinzip kaum Zeit zusammen und dadurch kommt keine richtige romantische Stimmung auf, die in meinen Augen dem Buch durchaus gut getan hätte.

Gar nicht mal so verkehrt finde ich die Einflechtung von relativ vielen Begriffen der Physik und Quantenphysik, die versteht man als Laie zwar nicht alle, sie geben dem Buch aber einen Hauch von Wissenschaft.

Bewertung

Tinker (Wildfee)      

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