Wolfslied (Wildfee)
| Alisa Sheckley | Kaufen |
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Originaltitel: Moonburn Verlag: Heyne ISBN: 978-3453526693 Erscheinungsdatum: Mai 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Abra Barrow
1. Teil Wolfsträume / The Better to Hold You (2009)
2. Teil Wolfslied / Moonburn (2009)

Klappentext
Für die junge Tierärztin Abra war das letzte Jahr von Veränderungen geprägt: Sie kehrte New York City und ihrem untreuen Ehemann den Rücken, zog in die Kleinstadt Northside und fing eine leidenschaftliche Affäre mit dem Werwolf Red an. Doch als Abra anfängt, bei Vollmond jegliche Kontrolle zu verlieren, wird klar: Auch sie hat sich mit dem seltenen Werwolfvirus infiziert ...
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Wie der Vorgängerband "Wolfsträume" bleibt auch "Wolfslied" der Eigenart treu, ein Werwolfroman jenseits des Mainstreams zu sein. Stil und Setting sind eher dem Bereich zeitgenössischer Beziehungsroman mit Mysterytouch zuzuordnen, als dem Bereich romantische Urban Fantasy.
Die gesamte Grundstimmung des Romans ist eher nüchtern und actionarm, die Gefühlebene der Hauptprotagonisten steht mehr im Fokus. Abra ist nach wie vor eher eine Antiheldin und ebenso sind die übrigen Charaktere eher ambivalent.
Das hebt die Reihe sicherlich von den derzeitigen Urban Fantasy Romanen ab, aber grade durch diese Besonderheit fällt es schwer, die Heldin ins Herz zu schließen. Zu emotionslos, zu normal in gewissem Sinne ist Abra, um richtig mit ihr mitfiebern zu können. Ihre Verhaltensweisen und Handlungen rufen mehr als einmal Kopfschütteln hervor, vor allem in der Interaktion mit den männlichen Charakteren. Die sind für mein Empfinden mehr negativ als positiv beschrieben und wie auch zuvor, konnte mich die Protagonistin nicht überzeugen.
Die eigentliche Story finde ich recht seltsam und unausgegoren und die Lösung lässt mich eher verwirrt als überzeugt zurück.
Trotz aller Kritik hat der Roman aber einen seltsamen Reiz und verführt zum Weiterlesen bis zum Schluss.
Fazit: Nicht unbedingt etwas für reine Romantiker, aber wer gerne mal abseits ausgetretener Pfade liest, sollte diesem Buch eine Chance geben.
Bewertung
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