Wolfsträume (Wildfee)
| Alisa Sheckley | Kaufen |
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Originaltitel: The Better to Hold You Verlag: Heyne ISBN: 978-3453526273 Erscheinungsdatum: November 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Abra Barrow
1. Teil Wolfsträume / The Better to Hold You (2009)
2. Teil Wolfslied / Moonburn (2009)

Klappentext
Träumen Sie von einem attraktiven Werwolf als Liebhaber? Oder von der animalischen Seite Ihres Ehemanns? Für die junge Tierärztin Abra Barrow werden diese Fantasien Wirklichkeit, als ihr Mann Hunter von einer Geschäftsreise nach Rumänien seltsam ruhelos und unbeherrscht zurückkehrt. Um ihre Ehe zu retten, ziehen sie von New York aufs Land. Da taucht ein unwiderstehlicher Fremder auf.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Hmmm.......eines ist der Roman auf jeden Fall: Ungewöhnlich und er ragt gewaltig aus der derzeitigen Fülle von Werwolfstorys hervor. Das liegt vor allem an Abra, die im Gegensatz zu den derzeit vorherrschenden Hauptprotagonistinnen alles andere als tough, selbstbewusst und schlagfertig ist.
Das macht es für die ein oder andere Leserin womöglich schwierig, sich in Abra hineinzuversetzen oder sich gar mit ihr zu identifizieren, wer ist schon gerne das unterwürfige Weibchen? Und doch kann man stellenweise mit Abra nachfühlen, andererseits würde man sie am liebsten zur Vernunft schütteln.
Die Story selbst kommt nur langsam in Gang, zwar ist von Anfang an klar, dass etwas Ungewöhnliches quasi hinter der Ecke lauert, aber es dauert doch bis zum zweiten Drittel des Buches, bis sich die Ereignisse regelrecht überschlagen.
Etwas verwirrt hat mich die regelrechte Lässigkeit, mit der Abra zum einen die Existenz eines Lykanthropie-Virus aufnimmt und zum anderen, wie unkompliziert sie dann die Möglichkeit der Verwandlung aufnimmt. In diesem Punkt wirkte die Storyline auf mich etwas unausgegoren und distanziert.
Insgesamt wurde ich auch mit den Charakteren nicht 100% warm. Abra ist eine klassische Antiheldin und Hunter ist im Lauf der Geschichte immer unaustehlicher, aber auch Red konnte mich nicht vollständig überzeugen.
Trotz aller Kritik sollte man dem Buch aber eine Chance geben, wenn man ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein möchte. Der Stil an sich ist nämlich flüssig und die Story gut erzählt.
Bewertung
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