Yelena und die Magierin des Südens (Wildfee)

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Originaltitel: Poison Study
Verlag: Mira
ISBN: 978-3899418248
Erscheinungsdatum: März 2011
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Study Serie

1. Poison Study (2005)
2. Magic Study (2006)
3. Fire Study (2008)


Klappentext

Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten. Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern. Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Quelle: Mira

Meine Einschätzung

Gleich eines vorneweg: Sehr viel Romance ist in dem Buch nicht zu finden, aber die Dosis die enthalten ist, passt sehr gut und ist auch schlüssig.

Der Handlungsort bzw. die Gesellschaft, ist für einen Fantasyroman eher ungewöhnlich, dadurch aber umso interessanter. Yelena wächst in einer Gesellschaft auf, die ein paar Jahre zuvor noch Monarchie war, durch einen Umsturz jedoch zur straff organisierten Militärjunta wurde. Die Beschreibung der Militärs mit ihren Uniformen und Regeln erinnert stark an fanatische Militärregime der 70er und 80er Jahre in Südamerika oder an Nazideutschland.

Die Hauptprotagonistin Yelena durchlebt eine nachvollziehbare Charakterwandlung und ist mir eigentlich recht sympathisch. Sie hat ihre Ecken und Kanten und erinnert teilweise recht stark an eine Kratzbürste ;) Das liegt nicht zuletzt an ihrem Alter, sie ist unter 20 und zeigt doch ab und an typisches Teenager-Verhalten. Nachteilig ist das für den Roman jedoch auf keinen Fall, wirkt der Charakter dadurch doch nur umso authentischer. Ihr Gegenpart Valek ist über weite Strecken des Romans eher unsympathisch und undurchschaubar, hat aber auch seine guten Seiten. Die anderen Nebencharaktere sind zwar mehr oder weniger nett, aber teilweise auch ein wenig blass, was den Lesefluss allerdings recht wenig stört.

Maria Snyder hat mit viel Phantasie eine gut durchdachte Welt erschaffen, in der Magie eine vordergründig kleine, aber dennoch entscheidende Rolle spielt. Vom Stil her tendiert der Roman zum Bereich Jugendfantasy und könnte auch problemlos so vermarktet werden, weil der Romance Einfluss doch gering ist.

Fazit: Eine Empfehlung für alle, die eher lockere und leichte Fantasy mit einem eher ungewöhnlichen Weltenentwurf mögen, für Liebesromanfans nur dann etwas, wenn man Fantasy mag und auch ohne detaillierte Liebesszenen leben kann.

Bewertung

Yelena und die Magierin des Südens (Wildfee)      

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