Yelena und die verlorenen Seelen (Wildfee)
| Maria V. Snyder | Kaufen |
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Originaltitel: Fire Study Verlag: Mira ISBN: 978-3899418545 Erscheinungsdatum: Mai 2011 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Study Serie
1. Poison Study (2005)
2. Magic Study (2006)
3. Fire Study (2008)

Klappentext
Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen wird Yelena sie aufhalten können?Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass Yelena eine Seelenfinderin ist, die Seelen fangen und in die Ewigkeit entlassen kann. Gerade als sie versucht, dieser Gabe Herr zu werden, erhält sie eine verstörende Nachricht: Ferde, der Mörder von elf Mädchen, ist aus dem Gefängnis entkommen und plant gemeinsam mit den Daviians, die Macht in Sitia zu übernehmen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die junge Magierin sich jetzt einer Herausforderung stellen, die sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringt. Doch die Hoffnung, am Ende endlich wieder ihren Geliebten in die Arme schließen zu können, verleiht ihr ungeahnte Kräfte.
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
Ich empfinde es als unglaublich schade, dass auch der abschließende Band der Trilogie all die bemängelten Punkte aufweist, die ich schon beim zweiten Band aufgeführt habe.
Yelena ist nach wie vor als Heldin gezeichnet, die ohne Nachzudenken losstürmt, unüberlegt handelt und alles alleine machen will. Und anstatt ihr sanft Zügel anzulegen und sie anzuleiten, wird sie von ihrer Umgebung in ihrem Verhaltensmuster bestärkt. Es ist schon verwunderlich, das Yelena stellenweise selbst ihr Handeln in Frage stellt, tiefgreifende Konsequenzen zieht sie allerdings nicht daraus.
So wie Yelena im Fokus steht, stellt sie die anderen Personen jedoch gewaltig in den Schatten. Die Charakterisierungen der anderen Figuren bleiben stereotyp und größtenteils eher blass oder sogar unverständlich.
Gewaltige Probleme hatte ich in diesem Band sowohl mit dem Stil als auch mit dem Weltenentwurf.
Es gibt so einige Ungereimtheiten, die den Leser bei näherer Betrachtung doch verwirren. In meinen Augen wäre es besser gewesen, nicht immer wieder ins Detail zu gehen und auf jeder zweiten Seite eine neue Facette der Gesellschaft hervorzuzaubern, sondern den Fokus mehr auf einen flüssigeren Handlungsablauf zu legen. Immer wieder wird erklärt, warum dies oder das geschah und von wem diese oder jene Errungenschaft/Erfindung ist. Interessiert mich nicht! Ich will wissen, wie es weitergeht!
Und als wäre das nicht genug, gefällt mir schlichtweg die Story an sich überhaupt nicht.
Ich werde weder mit Yelena noch mit der Grundstory richtig warm, die mir insgesamt zu verworren ist.
Fazit: Empfehlen kann ich die Reihe und dieses Buch nicht mit gutem Gewissen. Nur wer bisher wenig Fantasy gelesen hat oder den zweiten Band noch wirklich toll fand, wird Gefallen an diesem hier finden.
Bewertung
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