Zwillingsblut (Elena)
| Jennifer Schreiner | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Elysion Books ISBN: 978-3942602044 Erscheinungsdatum: 1. Aufl. 2007, 2. Auflage 2011 Genre: Paranormal / Erotik |
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Teil einer Serie
Blut Serie
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Klappentext
In einem Jahrhunderte währenden Kampf um Legenden und Leidenschaften setzt er seinen letzten Trumpf. Als Sofia in einem verschlossenen Sarg erwacht, wird ihr schnell klar, dass sie Mittelpunkt eines makaberen Spieles ist, welches ein Vampir für die attraktive junge Frau inszeniert hat. Hineingeboren in eine Vampirgesellschaft, in der die übermächtige Vampirkönigin andere weibliche Vampire verbietet und in der Männer unbegrenzte Macht über Frauen haben, wird Sofia rasch als Bedrohung betrachtet. Während die Königin Sofia von ihren »Schatten« durch die ganze Welt hetzen lässt, buhlen der gefährliche Callboy Xylos, der undurchsichtige Joel und der sinnliche Edward um die Gunst der Vampirin. Doch erst als die Schatten Sofia in die Enge getrieben haben, begreift sie den Plan ihres Schöpfers und muss sich entscheiden, welchem der drei Männer sie ihre Seele anvertraut.
Quelle: Elysion Books
Meine Einschätzung
Sofia wacht eines Tages in einem geschlossenen Sarg auf und findet sich in einen Vampir verwandelt vor.
In der Vampirwelt, in der sich Sofia nun unfreiwillig zurechtfinden muss, herrschen strenge Gesetze. Aufgrund eines Fluches erlauben die Königin und ihre Schwester, die Hexe, keine weiteren weiblichen Vampire. Lediglich alle 10 Jahre ist es dem Magistraten Edward erlaubt eine Vampirin zu erschaffen und somit zu versuchen den Fluch, der über ihm und seiner Familie schwebt, zu brechen – entweder indem er durch die Hand seines Geschöpfes stirbt oder über den Weg der wahren Liebe, an die er niemals geglaubt hat. Sofia bewegt sich auf der Suche nach ihrem Schöpfer innerhalb dieser Vampirgesellschaft auf einem schmalen Grad zwischen Rache und Faszination, Hass und Sehnsucht.
Der Callboy Xylos, der eine durchaus anziehende Wirkung auf sie ausübt, ist nur einer der vielen Vampire, der ihren Weg immer wieder kreuzt. Viel gefährlicher erscheint ihr allerdings der geheimnisvolle und mächtige Edward, dem sie sich nicht entziehen kann. Auch für Edward nimmt alles einen ungeplanten Lauf, denn mit Sofias Stärke hat er niemals rechnen können. Er beginnt an seine Erlösung zu glauben, entweder durch Sofias Hass oder was er kaum zu hoffen wagt, durch ihre Liebe – denn plötzlich erscheint Edward die Existenz der Liebe mehr als real….
Die Autorin hat es geschafft mir eine ganz neue Vampirgeschichte zu bieten. Die Idee, dass es keine weiteren weiblichen Vampire geben darf fand ich wunderbar umgesetzt. Die Faszination, die Sofia auf die männlichen Vampire ausübt war völlig nachvollziehbar und glaubwürdig. Den Mix der verschiedenen Charaktere finde ich mehr als gelungen. Jeder der Vampire ist ein Puzzlestück, der die Geschichte erst zu einem ganzen Bild macht – es passt einfach. Unser „good guy“, der geheimnisvolle Edward, und sein Gegenspieler der „ bad boy“ Xylos. Ein Callboy, scheinbar ohne Emotionen, wobei sehr schnell deutlich wird, dass dieser Vampir nicht ganz so simpel gestrickt ist. Auch die weiteren Nebenfiguren teilen sich einen guten Part der Geschichte, so dass man hier nicht ausschließlich auf die Protagonisten fixiert ist, was eine streckenweise Langeweile ausschließt. Sofia findet sich zwar erstaunlich schnell damit zurecht ein Vampir zu sein, wird aber von Anfang an als starker Charakter beschrieben, so dass auch dies nicht komplett ins Unglaubwürdige abdriftet.
Natürlich gibt es hier auch gewisse Klischees aber diese gesund dosiert, so dass kein Nervfaktor entsteht.
Mit ihrem Schreibstil hat die Autorin mich von Anfang an gefesselt. Schon der erste Satz hat meine volle Aufmerksamkeit ergattern können und so ging es flüssig durch, ein echter Pageturner! Dieser Schreibstil fällt besonders bei den Erotikszenen auf und erzeugt einen richtigen Kribbeleffekt. Von der Erotik her geht es zwar richtig zur Sache, wird aber an keiner Stelle zu anstößig. Detailliert und auch hier gut dosiert. Das Buch hat genug zu bieten um den Titel „Erotikroman“ zu Recht zu tragen ist aber dennoch nicht auf Sex reduziert.
Die düstere Stimmung wird durch einige Wortgefechte, Sofias Galgenhumor und Edwards trockene Gelassenheit wunderbar aufgelockert. Zwischendurch ein Schmunzler aber die Stimmung, die ein Vampirroman erzeugen sollte wir dadurch nicht zerstört – auch hier die für mich perfekte Dosis.
Frau Schreiner, sie haben einen neuen Fan!
Von mir dafür volle Punktzahl!
Bewertung
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